Norden - Da reicht die Vorstellungskraft nicht aus. Kiloweise Müll in zwei Stunden mit gerade einmal drei Leuten. Der Naturschutzbund (Nabu), Ortsgruppe Norden, hat in der Ziegeleistraße Müll gesammelt. Dort ist wild jede Menge entsorgt worden. Das war schon im Vorfeld klar. Darum wurde die Stadt Norden mit ins Boot geholt. Denn die Entsorgung des Sondermülls wird eine kostenintensive Angelegenheit.

Gerade mal zwei Stunden waren die Naturschützer tätig und füllten dennoch einen kompletten Pritschenwagen mit Abfall aller Art. Mit Zangen hatten die Freiwilligen unter anderem Papier, Plastik und Styropor gesammelt. Aber auch ziemlich große und außergewöhnliche Stücke, wie Fahrräder und Autoreifen, waren dabei. Im Vorfeld hatte Kersten Ebel, verantwortlich für die Pressearbeit des Norder Nabus, auch von Mikrowellen und Geschirrspülern gesprochen.

Abfall auf Freiflächen ist großes Problem. Glas, Metall und Plastik bauen sich nicht oder nur sehr langsam ab und sind eine Gefahr für Mensch und Tier. Tiere können sich am Müll verletzten, das Plastik zerfällt zu immer kleineren Stücken und gelangt schlussendlich über Nahrung wieder beim Menschen.