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411 Haushalte in Norden betroffen Zwangsabschaltung verhindert – Vermietgesellschaft hat Stadtwerke bezahlt

Das Duschwasser bleibt doch nicht kalt: Die Zwangsabschaltung der Fernwärme in über 400 Norder Haushalten wurde jetzt knapp verhindert.

Das Duschwasser bleibt doch nicht kalt: Die Zwangsabschaltung der Fernwärme in über 400 Norder Haushalten wurde jetzt knapp verhindert.

dpa

Norden - Für die Mieter der 411 betroffenen Wohneinheiten in Norden dürfte es ein Ende mit Schrecken sein: Die für diese Woche angedrohte Zwangsabschaltung der Fernwärme seitens der Stadtwerke konnte noch verhindert werden – die Vermietgesellschaft LEG aus Düsseldorf habe den ausstehenden, fünfstelligen Betrag am Freitag vollumfänglich überwiesen, sagte der Technische Geschäftsführer der Stadtwerke, Wolfgang Völz, im Gespräch mit unserer Redaktion. „Ich habe Rücksprache mit den zuständigen Kollegen gehalten und es ist jetzt alles da.“ Demnach sei man bei der LEG völlig überrascht gewesen von der Forderung aus Norden – die bisher versandten Rechnungen und Mahnungen waren dort dem Vernehmen nach nie angekommen.

Im Warfenweg und anderen Standorten in Norden droht Mietern aktuell eine Zwangsabschaltung der Fernwärme, da seitens der Vermietgesellschaft LEB eine hohe Rechnungssumme bei den Stadtwerken aufgelaufen ist.

ÄRGER IN NORDEN Mehr als 400 Haushalten droht Zwangsabschaltung der Wärme

Arne Haschen Ann-Kathrin Stapf
Norden

Nur ein Teil der Norder Wohnungen nicht bezahlt

Allerdings werde intern jetzt an der Kommunikation gearbeitet, hatte das Unternehmen bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Völz zeigte sich in dem Zusammenhang verwundert, dass die unbezahlten Rechnungen nur einen Teil der LEG-Liegenschaften in Norden betroffen haben – für andere Wohnungen, die von der Gesellschaft in der Stadt vermietet und seitens der Stadtwerke Norden versorgt werden, wurden die Abschläge normal weiterbezahlt. Der Geschäftsführer war jedoch erleichtert, dass den betroffenen Mietern nun viel Ärger erspart geblieben ist: „Das ist das Allerwichtigste.“

Arne Haschen
Arne Haschen Digitalteam Wesermarsch
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