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Statamed-Projekt startet Weg vom Allgemeinmediziner ins RGZ Norden wird für Patienten kürzer

Das Norder Statamed-Team von links nach rechts: Imke Krüsmann (Flying Nurse), Manuela de Vries-Wesseln (Flying Nurse), Petra Focken (Patientenlotsin), Dr. Nicole Gerlach (Leitende Ärztin RGZ und STATAMED-Projektleitung), Marco Meyerhoff (Flying Nurse und Patientenlotse), Veronika Bernhardt-Wilts (Projektkoordinatorin), Stefan Rothland (Patientenlotse) und Dr. Hans-Joachim Winterling (Transformationsbeauftragter).

Das Norder Statamed-Team von links nach rechts: Imke Krüsmann (Flying Nurse), Manuela de Vries-Wesseln (Flying Nurse), Petra Focken (Patientenlotsin), Dr. Nicole Gerlach (Leitende Ärztin RGZ und STATAMED-Projektleitung), Marco Meyerhoff (Flying Nurse und Patientenlotse), Veronika Bernhardt-Wilts (Projektkoordinatorin), Stefan Rothland (Patientenlotse) und Dr. Hans-Joachim Winterling (Transformationsbeauftragter).

Trägergesellschaft

Norden - Es ist ein Meilenstein für das Regionale Gesundheitszentrum (RGZ) in Norden. Seit dieser Woche ist das Statamed-Programm gestartet. Statamed stehe für (kurz-)stationäre Allgemeinmedizin, heißt es in einer Pressemitteilung der Trägergesellschaft. Niedergelassene Ärzte können Patienten mit allgemeinmedizinischen Beschwerden, die die Möglichkeiten in der Praxis übersteigen, im Rahmen des Projekts in das Krankenhaus beziehungsweise das RGZ einweisen. Dabei stehen sie in engem Austausch mit den Ärzten im RGZ und ihre Behandlungsempfehlungen werden berücksichtigt. „In der Regel kennen die Haus- und Fachärzte ihre Patienten und deren Erkrankungsgeschichte schon länger und können wichtige Impulse für die Krankenhausbehandlung einbringen“, erklärt die leitende Ärztin des RGZ und Statamed-Projektleiterin Dr. Nicole Gerlach in der Mitteilung. Die Abstimmung zwischen den Sektoren solle dazu beitragen, Behandlungsbrüche zu vermeiden. Patienten sollen eine gezielte, individuelle und bedarfsgerechte Versorgung, sowohl vor, während als auch nach dem Aufenthalt in der Statamed-Klinik erhalten, wodurch das Risiko von Wiedereinweisungen gesenkt werden soll.

Neue Stellen geschaffen

Für das neue Projekt wurden die Positionen der ärztlichen Leitung, der Flying Nurses und der Patientenlotsen bereits erfolgreich besetzt und ausgebildet, heißt es in der Pressemitteilung. Die ärztliche Leitung ist verantwortlich für die medizinische Leitung sowie den Aufbau und die Pflege des Gesundheitsnetzwerks. Sie führt Einweisungsgespräche, koordiniert die Behandlungsplanung und leitet die täglichen interdisziplinären Visiten. Die Flying Nurses spezialisieren sich auf eine telemedizinisch unterstützte Versorgung vor Ort. Ihre Aufgabe besteht darin, behandlungsbedürftige Personen in ihrem gewohnten Umfeld zu besuchen, sei es zu Hause oder in stationären Pflegeeinrichtungen. Während ihres Besuchs führen sie eine telemedizinische Betreuung zur weiteren Behandlung und einen Risikocheck in der Wohnumgebung durch. Nach der Entlassung erfolgt die Nachbetreuung der Patienten in Abstimmung mit Haus- und Fachärzten, wobei die Flying Nurses bis zu vier Wochen lang erneute Hausbesuche durchführen können und dabei den Ärzten Bericht erstatten. Die Patientenlotsen reagieren unmittelbar auf festgestellte soziale Versorgungsbedarfe der Patienten und organisieren beispielsweise Pflegedienste, Hilfsmittel, Kurzzeitpflegeplätze oder Haushaltshilfen.

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