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Weihnachtsmarkt am Schloss Entzerren, aber nicht auf Kosten der Gemütlichkeit

Ann-Kathrin Stapf

Hage - Klein, gemütlich und ein hochwertiges Angebot: Der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Lütetsburg gilt als eine Perle unter den Weihnachtsmärkten in der Region. Doch gerade das Besondere am Markt, dass er so klein ist und zum Verweilen einlädt, ist in Zeiten von Corona problembehaftet. Das Team um Tido Graf zu Inn- und Knyphausen und Parkmeisterin Lea Bauer steht vor einer Herausforderung: Das besondere Flair erhalten und dennoch die Menschenmenge corona-konform entzerren. Bis vor ein paar Wochen, war noch unklar, ob der Markt überhaupt stattfinden wird, hatte Bauer im Gespräch mit der Redaktion erklärt. Nun ist eine Lösung gefunden und der Markt wird stattfinden: Mit abgewandelten Konzept und neuen Angeboten.

Weihnachtsmarkt auch auf den Inseln

Stefan Olbrich vom Freundeskreis, dem Unterstützer-Verein des Schlossparks, erklärt: „Die Planung des Marktes ist eine besondere Herausforderung, weil es so eng ist.“ Der Graf erläutert: „Wir haben für dieses Jahr noch Großes vor, aber Corona hängt natürlich immer wie ein Damoklesschwert über uns.“ Damit meint er nicht nur den Weihnachtsmarkt, sondern auch die Illumina und weitere Veranstaltungen, die Parkverwaltung und Freundeskreis auf den Weg bringen wollen.

Die Lösung für den Weihnachtsmarkt: Er erobert neue Ufer, sprichwörtlich. Olbrich erklärt, dass es der Plan wäre den Markt zu vergrößern, indem man ihn auf die benachbarten Inseln auf dem Areal ausweitet. Dadurch soll die Menge etwas entzerrt werden auf verschiedene Standorte, ohne dass die Gemütlichkeit abhanden kommt.

Doch nicht nur die Fläche auch das Angebot soll ausgeweitet werden, sagt der Graf. Bisher standen Kulinarik und Stände mit allerlei hochwertigen Waren im Vordergrund. Nun sollen neue Attraktionen hinzu kommen. Was, erklärt der Graf, wolle man aber noch nicht verraten.

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