Norden/Norddeich - Immer wieder mal kommt es im polizeilichen Alltag zu befremdlichen, merkwürdigen oder wunderlichen Ereignissen. Das sich aber gleich zwei ungewöhnliche Vorfälle in recht kurzer Zeit ereignen, ist dann doch selten. Das schreibt die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund in einer Mitteilung. Genau das ist aber in der Nacht von Samstag, 11. Februar, auf Sonntag, 12. Februar, passiert.
Im ersten Fall wurde am Samstagabend, gegen 21.45 Uhr, eine hilflose Person in einem Zug gemeldet, die sich an der „Endstation“ in Norddeich befand. Vor Ort trafen die Polizeibeamten auf einen alkoholisierten 70-jährigen Mann aus dem Gebiet des Landkreises Hameln. Dieser hatte sein Ziel in der Heimat bei der Zugfahrt offensichtlich komplett verfehlt. Bis zur Abfahrt des nächsten Zuges in Richtung Heimat wurde der Mann über Nacht sicher untergebracht.
In der gleichen Nacht tauchte gegen 4 Uhr ein 59-jähriger Mann bei der Kurklinik Norddeich auf. Der Mann wirkte orientierungslos und hatte noch medizinische Zugänge liegen. Er gab an, eigentlich in ein Krankenhaus in Bremen zu müssen. Die erste Vermutung der Beamten, dass der Mann ein Krankenhaus im hiesigen Landkreis verlassen haben könnte, bestätigte sich nicht. Wie der aus Iserlohn stammende Mann nun in Norddeich landete, konnte nicht geklärt werden. Vermutlich war auch er mit dem Zug dorthin gefahren. Aufgrund des Gesamtzustandes wurde der Mann ins Krankenhaus Norden gebracht.
