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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Festveranstaltung: Heimatbund: Seit 40 Jahren wird geklönt

29.06.2019

Abbehausen Es gibt ihn seit 40 Jahren, und für viele, die ein Interesse an Heimatkunde haben, ist der erste Dienstag im Monat ein Pflichttermin. Dann findet der heimatkundliche Klönabend des Rüstringer Heimatbundes statt. Den runden Geburtstag der Veranstaltungsreihe, zu der allein im vergangenen Jahr mehr als 1000 Besucher kamen, will der Heimatbund feiern – mit einer Festveranstaltung am Dienstag, 6. August, ab 19.30 Uhr im Butjadinger Tor in Abbehausen. Der Eintritt ist frei.

Zu der Festveranstaltung, die die Arbeitsgruppe Landesgeschichte ausrichtet, sind alle Interessierten eingeladen. Den Festvortrag hält die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann. Ihr Beitrag steht unter der Überschrift „Gedanken zum sinnstiftenden Wert der Heimatkunde“. Einen Rückblick auf die vergangenen vier Jahrzehnte hält der Heimatbund-Vorsitzende Hans-Rudolf Mengers. Musik steuert die Gruppe Seewind bei.

Die Teilnehmer der Klönabende kommen aus der ganzen Wesermarsch. Aber auch aus Bremen, Oldenburg und Friesland reisen Zuhörer an, die an Heimatkunde interessiert sind. Hans-Rudolf Mengers ist stolz auf diese Erfolgsgeschichte. Die Vorträge halten Mitglieder aus den eigenen Reihen und externe Fachleute.

Der Butjadinger Zu- und Entwässerungskanal – hier in Ellwürden – wurde 1898 fertiggestellt. BILD: Norbert Hartfil

Kanal ist Thema beim nächsten Klönabend

Um den Bau und die Bedeutung des Butjadinger Zu- und Entwässerungskanals geht es beim nächsten heimatkundlichen Klönabend am kommenden Dienstag, 2. Juli. Zu der Veranstaltung lädt die Arbeitsgruppe Landesgeschichte im Rüstringer Heimatbund ein. Beginn ist um 19.30 Uhr im Landhotel Butjadinger Tor an der Butjadinger Straße in Abbehausen. Als Referent tritt der Wasserbau-Ingenieur Klaas-Heinrich Peters aus Oldenburg auf. Der Eintritt ist frei.

Zwar ist Butjadingen rundherum von (Salz-)Wasser umgeben, trotzdem war an brauchbarem Trinkwasser für Menschen und Tiere immer Mangel. Das zeigte sich besonders nach der Sturmflut von 1825. Damals wurde schon überlegt, mit einem Kanal Moorwasser aus dem Raum Schweiburg nach Butjadingen zu leiten. Auch wurde diskutiert, mit einem Kanal aus dem Raum Oldenburg Huntewasser nach Butjadingen zu führen. Diese Pläne kamen aber alle nicht zur Ausführung.

Eine Wende trat ein, als die Bremer das Fahrwasser verbessern wollten. Weil in Folge der Weserkorrektion zu erwarten war, dass ein verstärktes Hinaufdringen des Salzwassers eine Verschlechterung der Tränkewasserqualität mit sich bringt, wurde eine Wasserzuführung mit einem neuen Kanal aus der Weser durch ein Siel unterhalb von Brake bis Tossens geplant. Endgültig fertiggestellt wurde der Kanal im Jahr 1898.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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