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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Angeln: Anfütterungsverbot bleibt bestehen

25.02.2017

Abbehausen Als hätten die Angler des Butjadinger Fischereivereins mit dem Sauerstoffmangel, der den Fischersatz in den Gewässern in Nordenham und Butjadingen bedroht, nicht schon genug Probleme: Nur fordere die Tierschutzorganisation Peta das Ende von Angel-Arbeitsgemeinschaften an Schulen, weil „das Töten von empfindungsfähigen Tieren kein Lernangebot sein darf“, berichtete Vorsitzender Hans-Helmut Petter während der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Abbehauser Dorfkrug.

Kopfschütteln ruft bei den Petrijüngern auch die Änderung der Fischereiordnung in Hessen hervor. Die hebt die Schonzeit für Zander auf, setzt das Mindestmaß für den Fang auf 50 Zentimeter herauf und schränkt den Besatz auf geschlossene Gewässer ein. Der Grund: der Zander sei nicht in Fließgewässern heimisch.

Die Mitglieder des Butjadinger Fischereivereins hoffen, weder mir der Peta-Aktion noch mit den neuen Zander-Regeln konfrontiert zu werden. Vielmehr wünschen sie sich, dass das Problem des Sauerstoffmangeln in den heimischen Angelgewässern gelöst wird.

Das hat dem Verein im vergangenen Jahr neben Uferschutzmaßnahmen viel Arbeit geschert. In Gesprächen mit der Stadt Nordenham und der Butjadinger Kur & Touristik GmbH (BKT) wurden zudem Lösungsvorschläge diskutiert, berichtete Hans-Helmut Petter in der Jahreshauptversammlung.

Probeweise soll in den Gateteichen in Nordenham eine Sauerstoffpumpe installiert werden. Zudem sollen dort Informationstafeln über das Fütterungsverbot und die Gründe aufklären. Eine Sauerstoffpumpe ist auch für die Gemeindepütte in Tossens vorgesehen, jedoch ist deren Finanzierung noch ungeklärt.

Um sich nicht der vorsätzlichen Tiertötung schuldig zu machen, wird der Verein vorerst keine Fische in den Seenpark II einsetzen, weil dort viele Pflanzen dem Wasser den Sauerstoff entziehen. Aufrechterhalten wird das Anfütterungsverbot am Inselsee in Kleinensiel. „Der bisherige Erfolg dieser Maßnahme sollte nicht gefährdet werden, zumal es gute Fänge gibt“, so Hans-Helmut Petter.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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