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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Angehörige können mal durchatmen

05.12.2013

Nordenham Die Betreuung und Pflege von Angehörigen in den eigenen vier Wänden ist nicht immer einfach. Wenn die Belastung für den Pflegenden zu groß wird, fällt oft die Entscheidung für eine stationäre Einrichtung wie ein Seniorenheim. Aber es geht auch anders.

Seit April 2012 ist im Pflege- und Gesundheitszentrum Vita-Forum die Tagespflege der Johanniter-Unfall-Hilfe untergebracht. Bis zu zwölf Gäste werden von montags bis freitags von Fachpersonal betreut. Ein eigener Fahrdienst holt sie morgens von zu Hause ab und bringt sie nachmittags wieder zurück.

Am Mittwoch bekam die Einrichtung ungewöhnlichen Besuch: 23 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren waren zu Gast, frühstückten mit den Tagesgästen, sangen Lieder, spielten und bastelten.

Die Idee zu dieser Aktion hatte Pflegedienstleiter Michael Leibecke. Als „Win-Win-Situation“ bezeichnete er neudeutsch die Veranstaltung, also als für beide Seiten gewinnbringende Gelegenheit. „Für die Kinder ist es ein kleines Abenteuer, und unsere Gäste freuen sich über den Besuch“, sagte Michael Leibecke, der die Mickey-Maus-Gruppe des städtischen Kindergartens Blexen in die Tagespflege-Einrichtung eingeladen hatte.

Dieser Einladung kamen die Erzieherinnen Petra Schadwinkel und Renate Göldner mit ihren Schützlingen gerne nach und brachten Lieder mit: etwa „Klingelingeling, der Weihnachtsmann“ oder „Wenn ein Lichtlein brennt“.

Mit der Resonanz auf das relativ junge Betreuungsangebot ist Michael Leibecke zufrieden. „Unsere Einrichtung wird gut angenommen“, sagte er. Zurzeit befinden sich sechs Menschen mit geistigen oder motorischen Einschränkungen in der Tagespflege.

Bis zu acht Stunden können die Gäste werktags in der Tagesstätte verbringen. Das achtköpfige Team kümmert sich um die Medikamentengabe und bindet die Besucher in die Gestaltung des Tages ein.

Pflegedienstleiter Michael Leibecke zufolge ist der Bedarf an solchen Angeboten in Nordenham und Umgebung groß. Grund dafür seien die ländlichen Strukturen, wo viele ihre Eltern noch zu Hause pflegen. „Die beste Pflege ist zu Hause“, sagt Leibecke.

Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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