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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Tourismus-Entwicklung: Erster großer Schritt für Weserstein in Blexen

14.07.2020

Blexen Er ist 1,60 Meter hoch, hat eine glatte trapezförmige Vorderfront und wiegt knapp zwei Tonnen. Dieser rote Hartsandsteinblock soll ab dem 31. Juli 2021 an der Aussichtsplattform beim Flugplatz in Blexen den symbolischen nördlichen Endpunkt des in Hannoversch Münden beginnenden Weser-Radweges bilden.

Mit der Wahl des Steinblocks, der sich noch in einem Natursteinwerk in Stadtoldendorf im Weserbergland befindet, ist jetzt ein erster großer Schritt zur Realisierung des Blexer Weserstein-Projekts gemacht worden.

Das Natursteinwerk der Familie Linnenberg war ein Ziel einer Fahrt von Fritz Jacob, dem Ideengeber und Organisator des Projekts, der dabei von Rolf Bultmann, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Blexen, begleitet wurde. Die Vereinigung der Blexer Vereine und Gemeinschaften ist Träger des Weserstein-Vorhabens.

Indem Radfahrer auf dem Weser-Radweg, dem beliebtesten deutschen Fernradweg, gezielt dorthin geleitet werden, erhofft sich die Vereinigung vom Blexer Weserstein eine weitere touristische Attraktion und damit Bereicherung für den nördlichen Nordenhamer Stadtteil.

Der von Fritz Jacob und Rolf Bultmann auserkorene Wesersandstein, der im eigenen Steinbruch des Natursteinwerks Linnenberg gebrochen wurde, eignet sich wegen seiner glatten Vorderfront besonders gut für die geplante künstlerische Darstellung des Weserverlaufes und seiner markanten Punkte. Bearbeiten soll den Stein ein Nordenhamer Steinmetz.

Von Christoph Linnenberg, der den Familienbetrieb in der vierten Generation führt, erfuhren die Gäste aus Nordenham viel über die Bedeutung des Steines.

Vor New York

So auch, dass er bei etlichen Bauten in Amerika zum Einsatz kam. Dorthin gelangte er als Ballast für Segelschiffe. Die Freiheitsstatue in New York steht auf einem Sockel aus Wesersandstein.

Diese Information veranlasste Rolf Bultmann, auf „Beziehungen“ zwischen Blexen und New York hinzuweisen. Viele Auswanderer nach Amerika, die im 19. Jahrhundert durch die Wesermarsch zur Einschiffung in Bremerhaven gelangten, hätten Blexen das Prädikat „letztes Dorf vor New York“ verliehen.

Die Tagesfahrt führte Fritz Jacob und Rolf Bultmann dann weiter nach Hannoversch Münden. Dort nahmen sie nicht nur an der Stelle, wo sich Werra und Fulda zur Weser vereinigen, die beiden Wesersteine in Augenschein, sondern knüpften auch Kontakt mit der stadteigenen Marketing- und Tourismusorganisation. Matthias Biroth, Manager für Tourismus und Stadtmarketing der Hann. Münden Marketing GmbH und auch Geschäftsführer des Touristikvereins Erlebnisregion Hann. Münden, zeigte sich von den Blexer Plänen sehr angetan.

Matthias Biroth wird das Projekt den Gremien in Hannoversch Münden vorstellen. Dabei geht es auch um die von ihm befürwortete Idee, Radfahrern, die nachweislich die Strecke zwischen den Wesersteinen in Hannoversch Münden nd Blexen zurückgelegt haben, mit einer Urkunde oder Medaille zu belohnen.

Zudem wären freundschaftliche oder gar partnerschaftliche Beziehungen, ob auf Kommunal- oder Vereinsebene, zwischen den Städten denkbar.

Ihren Besuch nutzen Fritz Jacob und Rolf Bultmann auch, um Vorbereitungen für eine geplante Fahrt einer Blexer Abordnung nach Hannoversch Münden zu treffen. Dort wollen die Blexer nicht nur die Stadt erkunden, sondern sich auch informieren, wie die dortigen Wesersteine für Marketing- und Tourismuszwecke genutzt werden.

15.000 Euro sind nötig

Nächste Aufgabe zur Realisierung der Blexer Weserstein-Projekts wird jetzt das Sammeln von Spenden sein. Denn die auf rund 15.000 Euro veranschlagten Kosten sollen ausschließlich durch Spenden aufgebracht werden. Auch diese Aufgabe hat der sehr umtriebige Fritz Jacob übernommen, der sich gemeinsam mit Ehefrau Traute bereits seit drei Jahren mit der Blexer Weserstein-Idee beschäftigt. Beide sind begeisterte Radfahrer.

Unterstützt werden sie von einem Arbeitskreis der Dorfgemeinschaft Blexen, dem Sabine Schmidt, Bodo Koch, Jürgen Hülsebusch, Matthias Wessels, Ernst Böning und Rolf Bultmann angehören.

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