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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Jahreshauptversammlung: CDU-Stadtverband will sich umkrempeln

20.11.2014

Nordenham Was haben die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und der CDU-Stadtverband gemeinsam? Die Antwort: Beide befinden sich im Umbruch, und beide hatten am Dienstagabend einen wichtigen Termin. Für Jogis Jungs war es das Länderspiel gegen Spanien, für die Nordenhamer Christdemokraten die Jahreshauptversammlung im Hotel am Markt.

Nicht nur bei den deutschen Elitekickern rotiert das Personalkarussell. Auch im CDU-Stadtverband ist einiges in Bewegung. Feste Größe bleibt der Vorsitzende Horst Wreden. 26 von 29 Mitgliedern votierten in geheimer Abstimmung für Wiederwahl. Drei waren dagegen. Für die drei Stellvertreter-Posten kandidierten vier Bewerber. Gewählt wurden Olaf Rodenburger (23 Stimmen), Dr. Tilman Kaethner (19) und Markus Preiß (18). Sabine Dorn schaffte es nicht, sie bekam 13 Stimmen. Rainer Spiekermann und Lisa Pargmann hatten auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Gewählt wurden außerdem Markus Preiß als Geschäftsführer (er löst Rainer Spiekermann ab) und Hella Finn als Schriftführerin. Zum Vorstand gehören außerdem die Beisitzer Sabine Dorn, Christina Heinemann und Peter Möllenbeck.

Die Aufstellung ist das eine, die Einstellung das andere. Diese Trainer-Weisheit macht sich auch die Nordenhamer CDU zu eigen. In einem Workshop hatte die Führungsriege intensiv an einer neuen Strategie für die Zukunft gearbeitet. Nicht ohne Stolz verkündete Horst Wreden, dass der erste Schritt getan ist. Wie die NWZ  berichtete, hat die CDU die ehemals neun Ortsverbände zu drei zusammengefasst, um schlagkräftiger agieren zu können.

Neue Medien

Für den Stadtverband ist dies aber nur der Anfang der Erneuerung. „Wir wollen den Stadtverband komplett umkrempeln“, sagte Horst Wreden. Die Kommunikation untereinander und nach außen soll durch die verstärkte Nutzung neuer Medien verbessert werden. Der Internet-Auftritt müsse dringend überarbeitet und regelmäßig aktualisiert werden. Auch bei der Mitgliederbetreuung und bei der Mitgliederwerbung gebe es noch viel Luft nach oben. Zurzeit hat die CDU in Nordenham 131 Mitglieder.

Dritter Punkt ist die Gründung von Arbeitsgruppen, die sich mit bestimmten Themenfeldern beschäftigen, um Kommunalpolitik in Nordenham aktiv mitzugestalten. Nach den Worten des Vorsitzenden gibt es viele Themen, die die CDU in den Fokus nehmen muss. Als Beispiele nannte er eine bessere Vermarktung der Stadt. Es geht um Freizeitangebote für alle Generationen, um die Aufwertung des Strandgeländes und des Großensieler Hafens. Wie Horst Wreden weiter erläuterte, gibt es zahlreiche Pendler, die zum Beispiel im Steelwind-Werk arbeiten. Wie kann die Stadt diese Arbeitnehmer und ihre Familien als Neubürger gewinnen?

Die CDU will darüber hinaus ihrer Mittelstandsvereinigung neues Leben einhauchen. Darum will sich Sabine Dorn kümmern, die erst seit kurzem dem Stadtverband angehört. Besonders wichtig ist ihr der Austausch mit Firmen. „Wir müssen uns fragen, was wir für die Unternehmen tun können“, sagte sie. Sabine Dorn möchte sich dabei auch für eine Belebung des Einzelhandels einsetzen.

Kandidaten finden

Zum Tagesgeschäft für das nächste Jahr gehört die Vorbereitung auf die Bürgermeisterwahl im Herbst. In diesem Zusammenhang stelle sich für die CDU die Frage, „ob wir einen eigenen Kandidaten aufstellen oder uns mit den anderen Fraktionen auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen.“ Auch für die Kommunalwahlen 2016 müssten im nächsten Jahr die Vorbereitungen beginnen. „Wir wollen eine Mischung aus jungen und älteren Bewerbern aufstellen“, sagte Horst Wreden. Er prophezeite allerdings, dass es schwierig werden könnte, genügend geeignete Kandidaten zu finden. Zumindest in dieser Hinsicht hat es der CDU-Vormann deutlich schwerer als Joachim Löw.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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