• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Kreativität: Fast 8000 Euro Erlös für Hilfe in Afrika

18.11.2014

Nordenham Kürbis-Karotten-Marmelade, exotisch mit Chili, beschwipste Beeren-Dreifrucht-Konfitüre, Flieder-Wein-Gelee oder Chai-Sirup. Schlehen-Anis-Likör, Nussgeist oder Apfelbrand. „Schon probiert? Schmeckt einfach lecker.“ Magdalena Eger kennt alle Geschmacks-Nuancen. Und sie kennt auch die, die nicht so richtig in dieses kreativ-lukullische, dieses originelle Geschmackssortiment des Martinsbasars passen, dieses witzige Angebot mit dieser ganz besonderen feinen Note.

Probierstube

Die Besucher des Basars im St.-Willehad-Pfarrheim führt der Weg fast schon wie selbstverständlich in die Probierstube zu Familie Eger – zu Mama Sabine, die am liebsten im Kochtopf rührt, um Neues auszuprobieren, zu Papa Carsten, der fürs Schnippeln, für die Regale und den Transport zuständig ist, zu Maximilian, der die Kasse verwaltet, die „kleine“ Schwester Theresa, die ganz groß ist als Verkäuferin und natürlich zu Magdalena. Sie kostet zu Hause jede neue Kreation. „Mama braucht ja eine Meinung. In diesem Jahr ist Kartoffel-Apfel-Marmelade ganz neu. Die wird bestimmt ein Renner“, sagt sie.

Was beim Vorkosten nicht so richtig überzeugt, kommt gar nicht erst ins Glas. Nur Bestes gibt es deshalb in den Regalen und auf den beiden Stehtischen in der Mitte des Raumes – auf dem einen kleine originelle Fläschchen mit allerlei Likör-Spezialitäten, auf dem anderen Weißbrot-Häppchen und diverse Marmeladenproben.

Gemeinsam standen natürlich auch in diesem Jahr wieder am Sonnabend und Sonntag alle fünf Egers beim Martinsbasar in „ihrer“ Probierstube. Und hatten – wie in den vergangenen Jahren schon – auch diesmal wieder in der Ecke mit dem „Herzhaften“ verschiedenste Keks- und Schmalzsorten und Sauerkraut sowie in ihrer „Senfonie“ Blaubeer- ebenso wie Weihnachtssenf im Angebot.

Was in der Probierstube die feine Küche, war in der Pfarrheimstube nebenan die feine Handarbeitskunst: Holzarbeiten und Kerzengestecke, warme Filzschuhe und niedliche Babyschühchen, liebevoll gestaltete Grußkarten und rustikale, geflochtene Krempelkörbe, Gläser und Lavendelsäckchen, gehäkelte Mützen, selbstgestrickte Socken und Schals, Topflappen und Handschuhe.

Gemeinschaftsprojekt

Der Martinsbasar ist kein Ego-Stück, sondern ein Gemeinschaftsprojekt – diesmal ein Projekt von zwei Männern und etwa 15 Frauen. Seit Monaten treffen sie sich regelmäßig, um den Martinsbasar vorzubereiten, der erstmals im Jahr 2000 ausgerichtet wurde und inzwischen als feste Einrichtung gilt. Ihr Ziel? Ein familienfreundliches, gemütliches, nettes Fest. Ein Fest nicht nur für Mitglieder der katholischen Gemeinde, sondern eines für alle. Ein Fest, auf dem der Gast gerne ist und gerne bleibt, Freunde, Bekannte, Nachbarn trifft und Klönschnack hält.

Einen Pott Kaffee und ein oder zwei Stücke von dieser riesigen Kuchentheke, die weit mehr Leckereien aus der Backstube nach Hausfrauenart bietet als die Bäckerei um die Ecke sie bieten kann, ist fast schon ein Muss für jeden Basarstöberer.

Und Familien mit kleinen Kindern lassen sich liebend gern im „Waffelstübchen“ verwöhnen – wenn sie an einem der beiden Festzeltgarnituren überhaupt ein Plätzchen erhaschen können.

Natürlich möchte das Martinsbasar-Team mit dem Verkauf auch Geld verdienen, möglichst viel sogar. Doch kein Cent aus dem Erlös fließt in die eigene Tasche. Die Einnahmen sollen dort helfen, wo Hilfe dringend angesagt ist: Sie fließen ins Misereor-Partnerschaftsprojekt für Aids-Kranke und deren Familien sowie Aidswaisen in Sambia und Südafrika. Im vergangenen Jahr waren es 8559,20 Euro. Diesmal beläuft sich die Summe auf genau 7909,08 Euro.

Preise können abgeholt werden

Bei der Verlosung während des Martinsbasars im Willehad-Pfarrheim waren mehrere Preise zu gewinnen. Einige Gewinner waren bei der Bekanntgabe der Gewinner-Nummern Sonntagnachmittag nicht anwesend. Sie können ihre Preise in der Nordenhamer Stadtbibliothek während der Öffnungszeiten abholen.

Der 1. Preis, eine Patchworkdecke, fällt auf die Losnummer 228. Weitere Gewinne, die noch nicht abgeholt wurden (Angaben ohne Gewähr): Buch (Losnummer 066), Tischläufer (080), Präsentkorb der Probierstube (094), Adventskalender (059), Kissen (466), Topflappen (210), kleines Gesteck (240), Weinglasteelicht (023).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.