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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Geiselnahme: Jobcenter arbeitet an Konzept

21.08.2013

Nordenham Ein psychisch kranker Mann hat am Montag im Alten Rathaus in Ingolstadt (Oberbayern) vier Menschen für mehrere Stunden in seine Gewalt gebracht. Die NWZ fragte bei Nordenhamer Behörden nach, ob für einen solchen Fall Vorkehrungen getroffen werden.

Bürgermeister Hans Francksen sieht die Verantwortung in erster Linie bei der Polizei. „Selbstverständlich sind die Verwaltungsmitarbeiter angehalten, in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren“, betont der Bürgermeister. Eine hundertprozentige Sicherheit gebe es im Rathaus nicht, weil dies ein öffentlicher Ort sei. „Mit bestimmten Risiken müssen wir in einer offenen Gesellschaft leben. Zum Glück treten solche Situationen nur sehr selten ein“, sagt Francksen.

Auch der Geschäftsführer des Jobcenters Wesermarsch ist der Meinung, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gebe. Günter Thielemann betont: „Das Jobcenter ist keine geschlossene Einrichtung“. Zurzeit überarbeite die Behörde ihr Sicherheitskonzept. Grund seien die Angriffe auf Angestellte von Jobcentern in Leipzig und Neuss im vergangenen Jahr.

„Unsere Mitarbeiter bekommen Schulungen, wie sie sich in Gesprächen verhalten“, sagt Günter Thielemann. Er leitet das Jobcenter seit 2007. Die Angestellten lernten, in bestimmten Situationen deeskalierend auf das Gegenüber einzuwirken. „Es ist wichtig, das Personal zu sensibilisieren“, sagt er.

Nach den schweren Übergriffen auf Kollegen in Neuss und Leipzig seien einige Mitarbeiter besorgt. Den Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten lehnt Günter Thielemann ab. „Das ist für uns kein Thema“, sagt er.

Zwischen Behörden auf dem Land und in der Großstadt bestünden zudem große Unterschiede, was die Bedrohung angehe, fügt er hinzu. In Großstädten sei die Gefährdung größer. Trotzdem sei es wichtig, im Jobcenter ein positives Klima zu schaffen.

Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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