Wilhelmshaven/Nordenham/Brake - 53 Mitglieder des Nordenhamer Kleingartenvereins „Blüh auf“ und der Braker Vereine „Vor Brake“ und „Weser“ haben mit dem Vorsitzenden des Wesermarsch-Kreisverbandes und zugleich Vorsitzenden von Blüh auf, Dieter Bolles, den Kleingärtnerverein Rüstringen in Wilhelmshaven besucht. Der Wilhelmshavener Vorsitzende Peter Seiler und Stellvertreter Werner Grotheer informierten die Gäste, wie ein Verein der Größe Rüstringens mit rein ehrenamtlichen Kräften verwaltet wird.

Der 1916 von 58 Mitgliedern als Gartenbauverein gegründete KGV Rüstringen hat ein Gelände von 76 Hektar, auf dem 2144 Mitglieder 1347 Gärten bearbeiten.Peter Seiler führte durch die Büros des Vorsitzenden, des Bauausschusses, der Fachberater, Schriftführerinnen und der Kassierer. Alle Vorstandsmitglieder sind mehrmals die Woche im Büro. Es gibt feste Sprechzeiten. Der Verein hat zwei Vereinsheime. Jedes Mitglied muss zehn Stunden Gemeinschaftsarbeit jährlich leisten.

Der Kreisverband Wesermarsch hat nur 380 Mitglieder. Der Nordenhamer Verein Blüh auf kommt auf 70 Mitglieder, die auf 5,5 Hektar 70 Parzellen bewirtschaften. „Vor Brake“ hat 50 Lauben, „Weser“ 36 Aktive.

Der Wilhelmshavener Bezirk 1, den die Bezirksvertreter Wilfried Dubrau und Anton Schnarr zeigten, hat 130 Gärten. Die Vertreter der zwölf Bezirke haben Wege-, Strom- und Wasserobleute und Fachberater zum Beispiel für Schädlinge oder Baumschnitt.

„Ich bin beeindruckt vom Größenunterschied“, sagte Dieter Bolles. „Die Probleme wie Arbeits- und Zahlungsmoral sind aber dieselben, und das meiste bleibt am Vorstand hängen.“ Ihn interessiere, wie Betriebsabläufe zu optimieren und Pachteinnahmen am sinnvollsten einzusetzen seien.

Peter Seiler freute sich über das Interesse. „Unsere zwischen 350 und 430 Quadratmeter großen Gärten sind die preiswerteste Erholung.“ Der Kleingärtnerverein Rüstringen sei offen für Gäste. Zum Verein Oldenburg-Stadtfeld bestehe seit Jahren ein Kontakt.