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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

ORTSRAT: Kreisel kommt nur langsam in Schwung

12.10.2007

ABBEHAUSEN Die Planung des Kreisverkehrsplatzes, der an der Einmündung der Großensieler Straße in die Bundesstraße 212 entstehen soll, ist ein Dauerbrenner im Abbehauser Ortsrat. Auch in der Sitzung am Mittwochabend kam das Thema zur Sprache. Und wieder bekamen die Fraktionen keine befriedigende Antwort auf die Frage, wann es mit dem Projekt denn endlich in Sachen geht. Der Baudezernent der Stadt Nordenham, Manfred Brunßen, trübte zudem die Stimmung, indem er auf den schwierigen Verlauf der Grundstücksverhandlungen hinwies.

Immerhin nimmt die schon vor Monaten angekündigte Abstimmung der Radiusausmaße mit den Spediteuren allmählich Formen an. Laut Manfred Brunßen soll es diesbezüglich in zwei Wochen eine Zusammenkunft geben, zu der die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Transportunternehmer eingeladen hat. Gesichert ist auch die Finanzierung der für 2008 anvisierten Baumaßnahme, deren Kosten die Stadt Nordenham und die Landesbehörde aufbringen müssen. Was Sorgen bereitet, ist der Erwerb der privaten Grundstücksflächen, die für den Kreisel benötigt werden. „Das Problem ist nicht so leicht zu lösen“, sagte Manfred Brunßen.

Abstimmungsdefizite im TSV Abbehausen drohen den Wunsch der Fußballsparte nach einem Mini-Spielfeld zu gefährden. Als sich der Ortsrat mit dem Thema befasste und grundsätzlich seine Unterstützung signalisierte, wurde deutlich, dass der Vereinsvorstand noch gar nicht über das Vorhaben beraten hat. Darauf wies die CDU-Politikerin Lisa Pargmann hin, die auch 2. Vorsitzende des Turn- und Sportvereins ist. Nach ihren Worten müsse zunächst geklärt werden, ob die 13 mal 20 Meter messende Kunstrasen-Arena, die auf dem Bolzplatz neben dem Kindergarten ihren Standort erhalten soll, womöglich den Klootschießern und Schleuderballern ins Gehege kommt.

Angesichts der unklaren Situation im TSV verständigten sich die Ortsratsfraktionen darauf, den Vorstandsbeschluss abzuwarten. Wenn die Vereinsführung ihr Ja für das Mini-Spielfeld gibt, will der Ortsrat die Bereitstellung der erforderlichen Gelder im Haushaltsplan 2008 beantragen.

Wie berichtet, sponsort der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Errichtung von Mini-Spielfeldern. Der DFB stellt bundesweit 1000 solcher Anlagen zur Verfügung. Antragsteller müssen Sportvereine sein. Zeit dazu ist noch bis zum 31. Oktober. Die Kosten für die Erdarbeiten und Herrichtung des Unterbaus übernimmt der DFB allerdings nicht. In Abbehausen würden sich diese von der Stadt aufzubringenden Ausgaben auf rund 15 000 Euro belaufen.

Das Spielfeld soll nach den Vorstellungen der TSV-Fußballabteilung öffentlich nutzbar sein. „Das ist ein Beitrag für die offene Jugendarbeit“, betont Spartenleiter Reiner Gebauer, der als Mitglied der SPD-Fraktion dem Ortsrat angehört. Die CDU hält das Spielfeld nach den Worten ihres Vorsitzenden Horst Wreden grundsätzlich für eine gute Sache. Gleichwohl dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass die Finanzlage der Stadt Nordenham keine großen Sprünge erlaube. Letztlich sei die Anschaffung von der Haushaltslage abhängig.

Michael Garbe löst im ortsrat seine Tochter Anna-Lena ab

Nach zehnjähriger Pause kehrt Michael Garbe (50) zurück in den Abbehauser Ortsrat. Er rückt für seine Tochter Anna-Lena Garbe, die aus beruflichen Gründen ihr Mandat aufgeben musste, in die SPD-Fraktion nach. Der Kriminalbeamte wurde in der Ortsratssitzung am Mittwochabend von Ortsbürgermeister Karl-Heinz Wedemeyer verpflichtet. Die 19-jährige Anna-Lena Garbe hat Abbehausen verlassen, um sich in Münster zur Zollbeamtin ausbilden zu lassen.

Ortsbürgermeister Karl-Heinz Wedemeyer bedauert es, dass „eine engagierte, junge Kollegin“ aus dem Ortsrat ausscheidet.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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