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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Mit einer Kraftprobe wie im Western

04.04.2011

NORDENHAM Im Superheldenbüro herrscht Langeweile: Anrufe gibt es nur von Mutti oder der Freundin – Aufträge bleiben aus. Als dann endlich der Zirkus „Fantaasi“ anruft, stürzen sich die Agenten in die Arbeit: Sie gehen auf die „Jagd nach dem roten Faden“.

Somit hatte der Auftritt der Zirkusschule Fantaasi vom Sportverein Nordenham am Sonntag gleich den Titel des Manegenprogramms. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte es die Uraufführung gegeben – damals mit den zwölf- bis 25-jährigen Zirkusmitgliedern. Jetzt reihten sich auch die jüngeren Akteure ein. Die jüngsten Artisten waren acht Jahre alt.

Die Jagd nach dem roten Faden spannte sich durch das ganze Programm und verband die einzelnen Shownummern. So kämpften Piraten auf Kugelbällen gegeneinander, bis die eine Crew die andere Mannschaft nach dem Entern des Balls gefesselt abführen konnte.

Aileen Immens und Nele Göckemeyer paradierten auf dem Hochrad. Seiltänzerinnen schwebten anmutig über das Trapez. Pois, Devil-Sticks und Bälle wirbelten gekonnt durch die Luft. Der Atem stockte den Besuchern beim Anblick von Kunststückchen am Trapez oder am Vertikalseil, zwei bis drei Meter über dem Boden der Jahnhalle.

Tolle Lichteinspielungen

Musik, Schminke und Lichteinspielungen sorgten für den passenden Rahmen. Punkten konnten die Darsteller mit ihrer Kraft, Körperbeherrschung und ihrer sichtbaren Freude an ihrem Hobby.

Das Programm vor der Pause war schon beeindruckend. Im zweiten Teil legten die Akteure noch einmal zu und begeisterten das Publikum mit artistischen Leistungen und schauspielerischem Können.

Zwischen Tim Rosenau (er war einer der Superhelden) und dem Dieb (Jan Maarten Knötig), kam es zu einem Showdown wie im Western: Doch statt sich mit Keulen zu schlagen, duellierten sie sich im Jonglieren.

Eine großartige Show, die gekrönt wurde durch den scheinbaren Mord am Superhelden Tim, der theatralisch im roten Bühnenlicht zu Boden sank. Aber Superhelden sterben nun einmal nicht, und darum stand Held Nummer eins auf zu neuem Leben.

Am Ende siegte dann das Gute: Der Bösewicht wurde geschnappt und in die Riege der guten Superhelden aufgenommen.

Kämpfen können nicht nur Jungs: Das bewiesen Louisa Schröder und Aileen Immens. Ihr Duell am Vertikaltuch wies ästhetischere Züge aufwies.

Zirkustrainer muntert auf

Am Ende feierte das Publikum die jungen Artisten und die sich auch ein bisschen selbst. Die ganze Zeit im Hintergrund: Zirkustrainer Heiko Bahlmann, der mit kleinen Gesten Aufmunterung zusprach und Lob verteilte. Er ist seit Zirkusgründung vor 14 Jahren mit dabei und motiviert die Kinder und Jugendlichen jedes Jahr aufs Neue.

Die Aufführung zeigte auch, wie gut die jüngeren Artisten von ihren älteren Kollegen lernen und von deren Erfahrungen profitieren.

Ben Göckemeyer hatte sogar die Ehre, als „Superheld“ in den Kreis des Heldenbüros aufgenommen zu werden – und das war nicht nur ein Schauspiel, sondern das Zeichen, dass sich der Zirkusnachwuchs für neue Aufgaben bereit macht.

Vorzumerken ist der 10. Dezember: Dann präsentiert Fantaasi wieder in der Jahnhalle ein neues Programm.

  Neben den oben genannten Akteuren waren diesmal auch diese Kinder und Jugendlichen beteiligt: Markus Meyer, Lars Otten, Christoph Pevestorf, Merle Reimers, Lara Sommer, Leonie Behrens, Nikita Immoor, Katharina Uhse, Lena Immens, Anneke Schlack, Freia Göckemeyer, Theon Tesch, Keany Dase, Sophie Hasselbusch, Svenja Schlack, Uwe Schulz, Kristof Plewka, Tobias Bühring, Maarten Schultze, Eric Schultze, Lara Sommer, Benita Lohe, Nele Göckemeyer und Jasmin Bühring.

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