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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Mordopfer soll aus Nordenham stammen

11.12.2013

Nordenham /Osterholz-Scharmbeck Die 21-jährige Frau, die am vergangenen Donnerstag in ihrer Wohnung in Osterholz-Scharmbeck bei Bremen erstochen wurde, stammte offenbar aus Nordenham und hatte bis vor wenigen Jahren hier gelebt.

Ein 52-jähriger Nachbar hatte die junge Frau laut Staatsanwaltschaft mit mehreren Messerstichen getötet. Angeblich hatte er sich wegen nächtlichen Lärms gestört gefühlt und wollte die 21-Jährige zur Rede stellen. Dabei eskalierte die Situation.

Laut Medienberichten ist das Mordopfer in Nordenham geboren und aufgewachsen. Die Nordenhamerin habe das Schulzentrum Am Luisenhof in Einswarden besucht und sei später nach Osterholz-Scharmbeck gezogen, um dort an einer Tankstelle eine Ausbildung zu machen, hieß es.

Die Staatsanwaltschaft Verden wollte die Herkunft des Opfers am Dienstag auf Nachfrage der NWZ  nicht bestätigen. Staatsanwalt Lutz Gaebel betonte, dass zum persönlichen Hintergrund des Opfers keine Angaben gemacht werden.

Der 52-jährige Nachbar hat laut Staatsanwaltschaft und Polizei die Tat inzwischen gestanden. Am späten Sonnabend hatte er sich der Polizei gestellt und zugegeben, die junge Frau am Donnerstagabend in ihrer Ein-Zimmer-Wohnung am Marktplatz von Osterholz-Scharmbeck getötet zu haben. In seiner Vernehmung habe er eindeutiges Täterwissen preisgegeben, teilte die Polizei Verden mit.

Demnach hatte er die 21-Jährige nach ihrer Rückkehr von der Arbeit wegen angeblicher nächtlicher Ruhestörungen zur Rede stellen und mit einem Küchenmesser einschüchtern wollen.

Weil die junge Frau jedoch schrie, hatte er kurz nach dem Betreten der Wohnung mehrfach mit dem Messer zugestochen und seinem Opfer tödliche Verletzungen zugefügt.

Die Tatwaffe fanden Taucher am Sonntag in einem kleinen Gewässer neben dem Stadtpark von Osterholz-Scharmbeck. Inzwischen hat die Polizei laut Staatsanwaltschaft auch die Bekleidung des Täters gefunden, die dieser am Tatabend in öffentlichen Mülltonnen entsorgt hatte.

Der alleinlebende Frührentner befindet sich in Untersuchungshaft.

Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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