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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Antikriegstag: „Frieden ist keine Selbstverständlichkeit“

02.09.2017

Nordenham Diesmal waren es drei Schüler der Oberschule am Luisenhof, die am Freitagabend die Hauptrede zum Antikriegstag hielten. Danilo Lemke (17 Jahre), Lisa-Marie Jacofsky (16) und Jolina Tonn (15) hatten sich in der Internet-Radio-AG ihres Lehrers Niels Humboldt mit den Themen Krieg und Frieden beschäftigt. Und eigentlich, so Bürgermeister Carsten Seyfarth, hätte man ihren Worten nichts mehr hinzufügen müssen.

Alljährlich am 1. September lädt der Kreisverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes zur Gedenkveranstaltung am Friedensbaum ein, den er vor sieben Jahren unweit des Gymnasiums gepflanzt hat. Am Freitag vor genau 78 Jahren hat Nazi-Deutschland Polen überfallen und damit den Zweiten Weltkrieg entfacht. Die Schüler erklärten, was für sie Frieden bedeutet: „Morgens aufzustehen und keine Angst haben zu müssen.“ Sie erinnerten unter anderem an die Terroranschläge in Paris und Manchester und führten den rund zwei Dutzend Teilnehmern der Gedenkveranstaltung vor Augen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Wichtig sei es, Menschen zu akzeptieren, die eine andere Meinung haben und ein System zu finden, mit dem alle zufrieden sind.

Der DGB-Kreisvorsitzende Mustafa Dogan sagte, dass die Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs niemals in Vergessenheit geraten dürfen. „Es ist unsere Pflicht, gegen jede Art von Rassismus, Fremdenhass und Antisemitismus Widerstand zu leisten.“

Eigentlich gab es nichts hinzuzufügen. Carsten Seyfarth tat es aber doch. Und zwar aus aktuellem Anlass. Er nannte den Namen Alexander Gauland zwar nicht. Aber es war klar, dass er den AFD-Politiker meinte, als er dafür plädierte, „geistigen Brandstiftern“ die Rote Karte zu zeigen, die andere Menschen „entsorgen“ wollen. Außerdem wies der Bürgermeister auf die Städtepartnerschaften der Stadt hin, die ein gutes Mittel gegen Intoleranz seien.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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