Nordenham - Nach der coronabedingten Zwangspause will die Stadt Nordenham an diesem Montag wieder ihre Jugendhäuser öffnen. Das teilt der Leiter der städtischen Jugendarbeit, Harald Golkowski, mit. Für den Neustart im Jugendhaus Einswarden und in der Jahnhalle gelten allerdings strenge Regeln. „Leider können wir den offenen Charakter unserer Häuser natürlich nicht aufrecht erhalten“, sagt Harald Golkowski. „Die Corona-Regeln sind auch für uns bindend.“

Die Jahnhalle können nicht mehr als acht Jugendliche gleichzeitig besuchen. Wer kommen möchte, muss sich anmelden – telefonisch, über Facebook oder auf der Internetseite. „Leider müssen wir den Zugang auch zeitlich eingrenzen, um allen gerecht zu werden, da wir vor Corona-Zeiten zwischen 50 und 60 Jugendliche im Hause hatten.“ In den Jugendhäusern gibt es drei Zeitblöcke: von 14.30 bis 16.30 Uhr, von 16.30 bis 18.30 Uhr und von 18.30 bis 20.30 Uhr. Die Blöcke werden inhaltlich unterschiedlich ausgestaltet. Es werden Hausaufgaben- und Bewerbungshilfen angeboten, aber auch Tischtennis und Billard sind möglich.

„Am wichtigsten ist natürlich die Abstandsregelung, die naturgemäß für Kinder und Jugendliche am schwersten einzuhalten ist“, sagt Harald Golkowski. „Uns ist bewusst, dass körperliche Nähe zur Entwicklung wichtig ist, wir werden die Abstandsregel aber konsequent umsetzen.“

Für das Jugendhaus in Einswarden gelten die gleichen Regeln, mit Ausnahme der Anmeldung. „Weil die Besucherzahlen in Einswarden geringer waren als in der Jahnhalle, rechnen wir nicht mit einem riesigen Ansturm, trotzdem muss die Verordnung mit acht Besuchern eingehalten werden.“