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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

20 217 Bürger zum Urnengang aufgerufen

22.05.2019

Nordenham Die Wahlbenachrichtigungen sind verschickt, die Wahlhelfer sind eingeteilt. Frank Goldau hat schon seit einigen Wochen alle Hände voll zu tun. Er ist Wahlkoordinator bei der Stadt Nordenham. Insgesamt 20 217 Wahlberechtigte dürfen in Nordenham am kommenden Sonntag, 26. Mai, bei der Europawahl ihr Kreuzchen machen. Jeder Wähler bekommt einen Stimmzettel, auf dem er ein Kreuz bei einer der 40 Parteien, die alle auf einem großen Wahlzettel stehen, machen kann. Gewählt werden die Abgeordneten des Europäischen Parlaments.

Die Stadt Nordenham ist in insgesamt 21 Wahlbezirke und Wahllokale aufgeteilt, wobei in einigen Gebäuden auch mehrere Wahllokale untergebracht sein können, sagt Frank Goldau, so zum Beispiel in der Grundschule Abbehausen, in der die Wähler aus gleich drei Wahlbezirken an die Urne gebeten werden.

Die meisten Wahlberechtigten sind für die Grundschule Friedrich-August-Hütte registriert, weiß Frank Goldau. Dort können 1694 Wahlberechtigte ihre Stimme abgeben. Das „kleinste“ Wahllokal, ist mit 299 Wahlberechtigten die Tennishalle in Schweewarden, erzählt Frank Goldau.

Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr durchgängig geöffnet. Wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürger und EU-Bürger, ab 18 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in Deutschland wohnen und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Für in Deutschland lebende EU-Bürger, die bisher in Deutschland noch nicht an einer Europawahl teilgenommen haben, gab es eine weitere Einschränkung. Sie mussten sich bis zum 5. Mai in das Wählerverzeichnis eintragen lassen. „Das passiert nicht von Amts wegen“, sagt Frank Goldau.

Die Europawahl 2019 in Nordenham

Die Europawahl findet am Sonntag, 26. Mai, statt. Die Wahllokale in Nordenham sind durchgehend von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das für sie zuständige Wahllokal finden die Wähler auf ihrer Wahlbenachrichtigung. Wahllokale sind in folgenden Gebäuden eingerichtet: 
 Grundschule Süd, an der Südstraße 22
 Sozialstation, Bahnhofstraße 34
 Schule Atens, am Plaatweg 12
 Oberschule I, Pestalozzistraße 9
 Sankt-Willehad-Schule, an der Walther-Rathenau-Straße 160
Schule am Siel, Fröbelstraße 6
Schule Friedrich-August-Hütte, Margaretenstraße 30
 Mehrzweckhaus Einswarden, Niedersachsenstraße 19A
 Kindergarten Phiesewarden, Ringstraße 66
 Tennishalle Schweewarden, Burhaver Straße 253 A / 255
 Seniorenzentrum Blexen, Fährstraße 32
 Schule Abbehausen, Am Schulhof 1
 Gaststätte Kruse, Esenshammer Hof, Alte Heerstraße 11.

Bereits 1263 Nordenhamer haben bisher eine Briefwahl beantragt. Noch bis Freitag, 24. Mai, ist die Beantragung im Rathaus möglich. Wer die Unterlagen für jemand anderen abholen möchte, muss unbedingt eine Vollmacht mitbringen, sagt Frank Goldau, ansonsten können die Unterlagen nicht ausgehändigt werden. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen spätestens bis Sonntag, 26. Mai, um 18 Uhr beim Landkreis abgegeben werden.

Die Nordenhamer Verwaltung bietet ihren Bürgern einen besonderen Service: Bis Sonntag um 15 Uhr werden Briefwahlunterlagen auch noch im Nordenhamer Rathaus angenommen. „Auch den Postkasten im Rathaus leeren wir um 15 Uhr noch einmal“, sagt Frank Goldau. Die Verwaltungsmitarbeiter der Stadt Nordenham sorgen dann dafür, dass die bis dahin eingegangenen Briefwahlunterlagen rechtzeitig zum Landkreis gebracht werden.

Insgesamt werden am Wahlsonntag in der Stadt Nordenham rund 191 Personen mit der Wahl beschäftigt sein. „In jedem Wahllokal sind in der Regel durchschnittlich acht Personen vor Ort“, sagt Frank Goldau.

Schwierig sei es immer wieder, Schriftführer und Wahlvorsteher zu finden. „Beisitzer hatten sich bei der letzten Wahl schon viele gemeldet“, freut sich Frank Goldau. Doch Wahl-Neulinge könne er nicht gleich als Wahlvorsteher einsetzen, meint Frank Goldau. Dazu sei schon eine gewisse Erfahrung nötig, ist er überzeugt. Grundsätzlich habe sich jedoch die Erhöhung der Wahlhelferentschädigung auf nunmehr 50 Euro positiv ausgewirkt, sagt er.

Bei der vergangenen Europawahl vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung in Nordenham bei 32, 68 Prozent, weiß Frank Goldau.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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