NORDENHAM - NORDENHAM - „Wir haben sogar Sonnenschein,“ freuten sich am Sonnabend einige Mitglieder des Bürgervereins City-Süd. Nur selten war dem Verein bei seinem City-Süd-Fest in der Herbertstraße dieses Glück beschieden. Jetzt, nachdem das Fest abgekoppelt von der Nordenhamer Woche von Juni auf Anfang September verlegt wurde, lockten die sommerlichen Temperaturen zahlreiche Gäste an.
Das City-Süd-Fest war zugleich die Feier zum 30-jährigen Bestehen. Adolf Schwarting hatte dazu eine Festschrift zusammengestellt, in der er die Vereinsgeschichte und -geschichten zusammenfasst. Das Festprogramm begann bereits am Sonnabendmorgen mit einem Straßenflohmarkt, der von einem Frühstück mit Frühschoppen im Festzelt begleitet wurde. Am späteren Vormittag luden eine Hupfburg und die Jugendfeuerwehr, die mit Wasserspielen angerückt war, zum Spielen und Toben ein. Außerdem konnten sich die Kinder im Torwandschießen versuchen.
Zur Kaffeetafel am Sonnabendnachmittag waren langjährige Vereinsmitglieder und Mitbegründer eingeladen. Der Vorsitzende des Vereins, Reiner Tönjes, zeichnete sie für ihre Treue aus und überreichte Urkunden, darunter mehrere für 30-jährige und 25-jährige Mitgliedschaft. Geehrt wurden: Gisela Steppart, Ilse Köster, Waltraut Hülzer, Edith Bertram, Ilse Pfeiffer, Hella Emmert, Inge Emmert, Irmgard Rossbach, Alfred Rossbach, Karl-Heinrich Hülzer, Horst Rix, Anni Eichholz, Willi Eichholz, Klaus Niesel, Ernst Tatje, Gottfried Steppart, Traute Jacob und Heiner Oepping. Der Ehrung wohnte auch Nordenhams Vizebürgermeister Ulf Riegel bei. Weitere Mitglieder werden demnächst geehrt.
Beim „Spiel ohne Grenzen“ beklagten die Gastgeber zahlreiche Ausfälle von gemeldeten Teams. Einzig der Bürgerverein Ellwürden trat mit einer Mannschaft zu den Juxspielen an. Die zwei Teams mussten sich im Geschicklichkeitsfahren mit dem Kettcar beweisen, gingen auf Gruppenski und schossen auf die Torwand.
