NORDENHAM - Die Veranstalter hatten mehr Teilnehmer erwartet. Trotzdem waren sie zufrieden.
von horst rix
NORDENHAM - Über eine „wirklich schöne“ Veranstaltung freute sich Arnold Müller, Organisator des Nachtlaufs für Inline-Skater, am Sonnabend. Er bewertete die siebte Auflage des Laufs als einen Erfolg, obwohl die Resonanz etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Anstelle der erhofften 500 Starter waren es nur knapp 300. Zu den teilnehmern gehörten auch Inline-Skater aus Bremerhaven.Bewährt hat sich laut Müller die gegenüber den Vorjahren veränderte Streckenführung. Über 22 Kilometer ging es von der Innenstadt zunächst nach Ellwürden, von dort über die B 212 nach Blexen und schließlich zurück zum Marktplatz. Den Startschuss hatte Bürgermeister Dr. Georg Raffetseder abgegeben.
Bei den Aktiven kam die Route hervorragend an. Ihnen war anzusehen, dass sie das Skaten auf den ebenen Straßenbelägen genossen. Gegen 22 Uhr trafen sie auf dem Marktplatz ein.
Sehr gut verlief nach Müllers Worten auch die Zusammenarbeit mit der Polizei und der Johanniter-Unfallhilfe, die nicht tätig werden musste. Die Ordnungshüter hatten den Straßenverlauf zwischen Ellwürden und Blexen derartig gut unter Kontrolle, dass die Skater ohne Bedenken und mit großem Tempo laufen konnten. Entgegenkommende Autofahrer zeigten durchweg Verständnis. In diesem Zusammenhang lobt Müller das sehr disziplinierte Verhalten der Läufer, deren Altersbandbreite von 6 bis 70 reichte.
Die Polizei sorgte mit mehreren Einsatzfahrzeugen und Motorradfahrern durch eine Tempovorgabe dafür, dass das Feld nicht auseinanderfiel. Schließlich ging es auch nicht um Urkunden und Preise, sondern um den Spaß und die Geselligkeit unter den Inline-Skatern. Bei dem Nachtlauf handelte es sich um eine gemeinsame Veranstaltung der 1. Nordenhamer Inline-Skate-Schule und des SV Nordenham.
