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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Malteser Hilfsdienst: Sie aktivieren Körper, Geist und Seele

28.06.2018

Nordenham „Die meisten Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder beginnender Demenz werden zuhause von ihren Angehörigen betreut. Unser Ziel ist es, Lebensfreude zu schenken und einen Beitrag zur Erhaltung der Lebensqualität zu leisten.“ So beschreibt Ingeburg Wunderlich das „Café Malta“. Ursprünglich „Erzähl-Café“ genannt gibt es dieses Angebot des Malteser Hilfsdienstes jetzt seit zehn Jahren im Mehrgenerationenhaus in Nordenham.

Immer dienstags

Ingeburg Wunderlich (68) leitet auch das zweite Café Malta: im Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde in Brake. In Nordenham findet es jeden Dienstag von 14.30 bis 17.30 Uhr statt. Zurzeit nehmen daran zwölf ältere Menschen teil. Bei Bedarf holt der Malteser-Fahrdienst die Teilnehmer von zu Hause ab und bringt sie auch nach Hause zurück.

Drei Nordenhamerinnen sind als ehrenamtliche Betreuerinnen aktiv. Eine von ihnen, Gertrud Bucken, ist seit Gründung dieses regelmäßigen Teffens vor zehn Jahren dabei. Die 68-Jährige war beruflich als ausgebildete Altenpflegerin immer gerne in der Altenpflege tätig. „Das lässt einen nicht los“, erklärt sie ihr Engagement.

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Weil ihre Mutter zeitweise zu den Besuchern gehört hatte, ist Rita Kerting (61) dazu gekommen und später Betreuerin geworden. Die gelernte Verkäuferin hat viel Freude an den Treffen im Café Malta.

„Mir gibt es ganz viel, alten Leuten eine Freude zu machen“, sagt auch Ilse Häußer. Die heute 76 Jahre alte ausgebildete Altenpflegehelferin hat 15 Jahre in einem Altenheim gearbeitet und wollte als Rentnerin gerne ehrenamtlich aktiv bleiben. Sie fügt hinzu: „Wir drei Betreuerinnen im Nordenhamer Café Malta verstehen uns wunderbar und denken uns jeden Dienstag etwas Anderes aus.“

Jedesmal wird zunächst Kaffee getrunken. Die Teilnehmer erzählen, wie ihre Woche verlaufen ist. Sitzgymnastik gehört ebenfalls immer dazu, häufig auch Gedächtnistraining. Bei gemeinsamem Spiel, Gesang oder verschiedenen praktischen Tätigkeiten sollen Körper, Geist und Seele aktiviert werden.

Häufig ganz familiär

Die Leiterin des Malteser-Begleitungsdienstes, Ingeburg Wunderlich, hatte einen Qualifizierungskurs zunächst nur deshalb besucht, um ihrem Vater besser helfen zu können, weil sie befürchtet hatte, dass er dement werden würde. Diese Befürchtung erwies sich aber als unberechtigt. Ingeburg Wunderlich blieb dennoch dabei. „Es wird häufig ganz familiär und man bekommt eine ganze Menge zurück“, sagt sie. „Die Senioren freuen sich schon, wenn sie uns nur sehen und sie schenken uns ganz viel Vertrauen.“

 Durch das neue Pflegestärkungsgesetz entstehen Betroffenen keine Kosten für den Besuch des Café Malta. Näherer Auskünfte erteilt und Anmeldungen neuer Besucher nimmt an: Ingeburg Wunderlich unter Telefon 0151-23128698.  

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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