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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Ökumenische Weihnachtsgottesdienste in Nordenham: Jesu Geburtstag unter freiem Himmel feiern

28.12.2020

Nordenham Corona macht erfinderisch: Um einerseits dem Gebot nach Abstand und Hygiene gerecht zu werden, um andererseits aber auch den Wunsch erfüllen zu können, mit einem Gottesdienst in die Weihnachtstage starten zu dürfen, feierten die evangelische Kirchengemeinde Nordenham und die katholische St.-Willehad-Gemeinde in diesem Jahr nicht getrennt in ihren Gotteshäusern, sondern gemeinsam während dreier ökumenischer Andachten unter freiem Himmel.

Drei Stationen

Und die Nordenhamer dankten es ihnen: Mehr als 100 Gäste begrüßten der katholische Geistliche Karl Jasbinschek und die evangelische Pfarrerin Heike Boelmann-Derra sowohl um 15 Uhr auf dem Pausenhof der St.-Willehad-Grundschule als auch um 16 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Nach Einbruch der Dunkelheit um 17 Uhr auf dem Marktplatz waren es sogar noch mehr als doppelt so viele.

Fleißige Helfer hatten die Areale im Vorfeld mit Flatterband abgesperrt, und sie hatten durch viele mit Abstand platzierte elektrische Kerzen Stationen für die einzelnen Familiengruppen vorgegeben. An den Eingängen waren zudem Hygienestationen aufgestellt worden.

Und es wurden Streichholzschachteln verteilt. Mit dem programmatischen Satz „Bethlehem ist überall“ und dem Bild des Christkindes in der Krippe und Maria und Josef waren sie eigens für die drei ökumenischen Gottesdienste in Nordenham bedruckt worden, denn, so Karl Jasbinschek, „wir wollen das Licht in unsere Mitte holen.“

Aller pandemiebedingter Einschränkungen zum Trotz „lasst uns alle das schöne Fest genießen.“ Es sei ein Fest der Liebe und der Hoffnung. Selbst während Corona „dürfen wir uns diese Hoffnung und die Freude nicht nehmen lassen.“ Sicherlich werde in diesen Tagen so manchem das Herz schwer, doch jeder, betonte der Geistliche, könne sicher sein: „Gott lässt diese Welt nicht im Stich.“

Ohne Umarmung

Ausdrücklich bat Jasbinschek jetzt zu Beginn der Gottesdienste darum, weiterhin Mund-Nasen-Schutz zu tragen und, so schwer es auch falle, selbst zu Freunden den Abstand zu wahren, einander nicht die Hände zu reichen und auch nicht in die Arme zu nehmen.

Der Ablauf aller drei viertelstündigen Open-Air-Andachten folgte dem gleichen Schema: Mitglieder des Posaunenchors Nordenham stimmten nach der Begrüßung das Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“ an, Pfarrerin Heike Boelmann-Derra las das Weihnachtsevangelium, dann folgte das Lied „O du Fröhliche“ und die Gemeinden sprachen das „Vater unser“. Gesungen werden durfte coronabedingt allerdings nicht.

Mit Streichhölzern

Alle erwachsenen Gottesdienstbesucher waren schließlich aufgerufen, ein Streichholz anzuzünden, denn, so Karl Jasbinschek, „es ist besser ein Licht zu entzünden, als über die Finsternis zu klagen.“ Mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ klangen die Andachten schließlich musikalisch aus.

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