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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

„Nachbarschaft ist ansteckend“

22.05.2018

Nordenham Beste Stimmung in Friedrich-August-Hütte, Atens und Ellwürden: Die drei Pfingstfeiern lockten am Sonnabend bei super Wetter viele Besucher an. Mit ihrem Zeltgottesdienst, einem Sonntagvormittagsfrühschoppen und den turbulenten Pfingstspielen feierten die Ellwürder sogar noch bis weit in den nächsten Tag hinein.

Seit Anfang der 90er Jahre setzen die Bürger aus FAH ihren Baum vor dem Mehrzweckhaus. Dabei gilt ihr besonderes Augenmerk den Kindern. So auch in diesem Jahr wieder: Sie boten ihnen eine Hüpfburg zum Toben, einen Schminkstand und ein luftgefülltes Kickerfeld, verkauften für die Jüngsten Bratwurst, Pommes und Getränke zum Sparpreis und hatten sie zum Schmücken der Fahrräder und Kettcars eingeladen. Die Kreativität der Kinder wurde später mit Tüten voller Süßigkeiten belohnt.

Träger müssen stoppen

Begleitet von der Marchingband Carpe Diem aus Bremerhaven, startete der Festumzug kurz nach 17 Uhr. Ein gutes Dutzend Träger hatte den festlich geschmückten Baum geschultert. Ihr Weg führte zwar nur rund um ein kleines Karree, doch schnell kam der Zug dennoch nicht von der Stelle, da die Träger allenthalben stoppen mussten, weil die Anwohner sie einluden, mit ihnen anzustoßen. Von dieser Herzlichkeit und den vielen festlich hergerichteten Vorgärten war der Bürgervereinsvorsitzende Peter Kleemann begeistert: „Von Jahr zu Jahr wird es mehr. Ich glaube, Nachbarschaft ist ansteckend.“

In Atens hatte es vor der Feier durchaus Bedenken gegeben, ob diesmal überhaupt genug Buchsbaum für das Schmücken des Baumes zur Verfügung stehen würde, erinnerte sich die Sprecherin der Dorfgemeinschaft Ingeburg Hampel. Aber dann, sagt sie, hätten sich diese Bedenken glücklicherweise doch als unbegründet erwiesen. Und tatsächlich: Der Pfingstbaum der Atenser präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder in seinem vollen Glanz.

Der Umzug durchs Dorf nahm diesmal allerdings einen etwas anderen Weg. Darum hatte der großen Verkehrsdichte auf der Atenser Allee wegen das Technische Hilfswerk gebeten, das den Zug seit Jahren absichert. Mit dabei waren die Nordenhamer Sportschützen, die Klootschießer und hoch zu Ross der Reitclub. Die Pfingstpaare Prinzessin Nienke Hampel und Königin Merle Kauschmann sowie Prinz Lasse Bollig und König Philipp Böckmann hatten alle Hände voll zu tun, aus ihrer geschmückten Kutsche heraus die Kinder am Straßenrand mit reichlich Karamellen zu versorgen. Für Musik sorgten die Ovelgönner Blaskapelle und der Seefelder Fanfaren- und Spielmannszug.

Das größte Fest

Auch beim größten Pfingstbaumfest Nordenhams in Ellwürden säumten wieder Hunderte Neugierige die Straßenränder. Beim Umzug vorweg marschierten Bürgermeister Carsten Seyfarth, Ortsbürgermeister Tobias Thormählen, Pfarrer Matthias Kaffka sowie Mitglieder des Ortsrates, gefolgt von Vertretern des Clubs Weserstrand, der Jugendfeuerwehr und der Feuerwehrküken, der Klootschießer und Boßler, des Fördervereins der Grundschule, der TSV-Fußballjugend und der Korbballfrauen. Abgesichert wurde der Zug von den Freiwilligen Feuerwehr und der Johanniter Unfallhilfe. In der Pfingstkutsche saßen die Pfingstkönige Caroline Stolle und Jonas Bongartz sowie das Prinzenpaar Annabelle Kaffka und Piet Kappmeier.

Mit etwa halbstündiger Verspätung erreichte der Zug den Festplatz auf dem Kinderspielplatz an der Butjadinger Straße. Während die Träger an dem 17,21 Meter langen Baum die Halteseile, Kronen und Lichterketten befestigten, ihn dann mit purer Muskelkraft nach oben kurbelten und Ehrenvorsitzender Waldemar Wippich die Vereinsfahne hisste, spielte die Nordenhamer Stadtkapelle die Heimathymne „Hurra Butjarland“. Der Vorsitzende des Bürgervereins, Norbert Hartfil, bedankte sich bei allen Helfern – insbesondere bei den neuen Pfingstfestverantwortlichen Ilka Wiemers und Fynn Roth, bei Zugführer Jan Rosenau und dem Chef der Baumträger, Ralf Wippich. Bei der Vorstellung der Ehrengäste entlockte Norbert Hartfil dem Pfarrer Matthias Kaffka das Versprechen, im nächsten Jahr den Baum mitzutragen.

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