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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Nordenham

Pflanzaktion In Nordenham: Anlieger greifen zum Spaten

29.10.2018

Nordenham Zehn Narzissenzwiebeln pro Loch und nicht zu tief eingegraben, fünf Löcher pro Verkehrsinsel. Fritz Jacob hatte ganz klare Vorstellungen: „So sollten wir’s machen“, sagte er, „und nicht anders.“ Denn je sorgfältiger die Arbeit ausgeführt werde, desto desto mehr Freude bereite später das Ergebnis. Mit Ute Spohler, Erwin Kuhfuß, Jörn Wettermann, Heinz Osteresch und Siegfried Irmer hatte Fritz Jacob sich für Samstagvormittag an der Ecke Grüne Straße/Karlstraße zu einer Pflanzaktion verabredet.

Die Helfer erschienen allesamt im Garten-Outfit und hatten Eimer, Spaten und Drahtbesen dabei. Ihr Plan: Sie wollten die sieben Verkehrsinseln bepflanzen, die im Zuge der Straßenerneuerung anlässlich des Sanierungsprogramms City-Süd von der Stadt Nordenham angelegt worden waren.

Nachahmung erwünscht

„Die Beete sahen ungepflegt aus und passten so gar nicht in das sonst so schnieke neue Straßenbild“, sagte Fritz Jacob. Dass die Anlieger mit ihrer Pflanzaktion vielleicht auch ein Zeichen für andere setzen könnten und möglicherweise Nachahmer finden, wäre ihnen durchaus recht. Der Bauhof der Stadt, sind sie sich einige, könne bei seinen vielfältigen Aufgaben eine Intensivpflege gar nicht leisten.

„Wenn wir Bürger es vor unserer Haustür hübsch haben wollen, müssen wir also selbst ein wenig aktiv werden“, betonte Fritz Jacob. Während eines Treffens in den Räumen des Spielzeuggeschäfts „Holly’s“, zu dem alle Anwohner der beiden Südstadt-Straßen vor zwei Wochen eingeladen waren, gründeten sie deshalb eine Interessengemeinschaft und entschieden sich zu handeln.

Am Samstag nun hieß es, die Ärmel hochzukrempeln und in die Hände zu spucken. Und siehe da – nach nur zwei Stunden war alles erledigt.

Durch diese gemeinsame Arbeit wachse auch ein neues Gefühl der Gemeinschaft, freute sich Fritz Jacob, der für das Projekt die Koordination übernommen hatte. Natürlich weiß die neue Interessengemeinschaft, dass es mit einer einmaligen Bestellung der Beete nicht getan ist. Vielmehr ist eine regelmäßige Pflege unerlässlich. Fritz Jacob wirbt deshalb um Patenschaften für jede einzelne der sieben Pflanzinseln – und hat auch schon mehrere Freiwillige gefunden. Jeder von ihnen soll auf einem Spenderschild namentlich genannt werden.

Spender und Paten

Die Patenschaft ist mit einem Beitrag von etwa 50 Euro jährlich für eine Dauer von vier Jahren angedacht. Dieser Betrag soll das Taschengeld für denjenigen sein, der die Pflege später ehrenamtlich übernimmt. „Dafür findet sich bestimmt ein Gartenfreund oder Rentner“, ist sich Fritz Jacob sicher. Bliebe noch eine Einschränkung: „Hoffentlich fährt man uns die neuen Beete nicht schon vorzeitig wieder kaputt“, sagte er.

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