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Phiesewarder Kicker unterstützen die Kinder- und Jugendfarm: Fußballer laufen 1501 Kilometer für den guten Zweck

28.04.2021

Phiesewarden Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Kinder- und Jugendfarm im Blexersander Seenpark derzeit geschlossen. Die Kosten, insbesondere für die Versorgung der Tiere, laufen aber weiter. Deshalb sind Farmleiterin Martina Behrends und der Vorstand des Trägervereins für jede Spende dankbar. Sie freuen sich daher sehr über 1600 Euro von der Fußballabteilung des SV Phiesewarden.

Symbolischer Scheck

Den symbolischen Scheck überreichten die Kicker Tjark Pankratz, Fynn-Jonas Baumgardt und Julian Siebolds der Farmleiterin im Beisein von Insa Ahlers, die dem Vorstand des Trägervereins angehört. Den Großteil der Spende haben die Fußballer der 1. und 2. Mannschaft des SV Phiesewarden quasi erlaufen. Den Rest steuerten McDonalds und private Spender bei.

Um sich auf die neue Saison, deren Beginn wegen der Corona-Pandemie noch in den Sternen steht, vorzubereiten, wollten die SVP-Kicker im März zumindest das individuelle Lauftraining wieder aufnehmen. „Da wir ja nicht die Lauffreudigsten sind, mussten wir einen Anreiz schaffen, damit möglichst viele Kilometer zurückgelegt werden“, berichtete Tjark Pankratz. So entstand die Idee, für jeden absolvierten Kilometer 50 Cent der Kinder- und Jugendfarm zu spendieren. Insgesamt brachten es die Phiesewarder Fußballspieler bei der Aktion auf 1501 Kilometer, wozu Till Wickner allein 215 Kilometer beisteuerte.

„Die Spende hilft uns ungemein, weiter über die Runden zu kommen“, dankte Martina Behrends den Phiesewarder Kickern. Schon im vergangenen Jahr waren deutlich weniger finanzielle Zuwendungen eingegangen, weil aufgrund der Corona-Pandemie größere Geburtstagsfeiern oder Firmenjubiläen ausfallen mussten. Bei solchen Veranstaltungen verzichten die Gastgeber häufig auf Präsente und bitten stattdessen um Spenden für die Kinder- und Jugendfarm. Die ist darauf angewiesen, denn nur die Hälfte der 27 000 Euro, die jährlich für den betrieb benötigt werden, kommt von der Stadt Nordenham.

Hoffnung auf Öffnung

Martina Behrens hofft, dass die Kinder- und Jugendfarm bald wieder öffnen kann, denn täglich stehen Kinder vor dem Tor und fragen danach. Genutzt werden könnte nur der Außenbereich mit Anmeldung und Begrenzung der Teilnehmerzahl. „Die Kinder halten sich sehr gut an die Regeln und passen gegenseitig auf“, berichtete die Farmleiterin von ihren Erfahrungen bei der vorübergehenden Wiedereröffnung in 2020.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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