Esenshamm - „Das Krankenhaus gehört zu Nordenham, wie die Seefahrt, deshalb möchten wir mit Seemannsliedern unterhalten“, sagte im Namen des Nordenhamer Shantychores der 1. Vorsitzende Günter Morawietz zum musikalischen Auftakt im Festzelt in Esenshamm. Und diese Lieder kamen bei den mehr als 200 geladenen Gästen der Klinik-Eröffnungsfeier am Dienstag an. Olaf Jedersberger, Mitglied der Geschäftsführung des Helios-Konzerns, sagte sichtlich angetan: „Ich fand das völlig cool. Das war richtig erfrischend.“
Nicht weniger gut angekommen ist am Dienstag die von Uschi Wilkens verfasste und von Susanne Seedorf und Rolf Wilkens auf die Bühne gebrachte Sketch-Einlage. Die beiden Darsteller zogen als Patient im Rollstuhl und Krankenschwester ins Festzelt ein – eine gelungene Überraschung. „Wir kommen gerade vom Altbau – damit nicht Privatpatienten Vorrang haben“, begründeten sie ihren vorzeitigen Umzug.
Dabei hatten sie auch ein Rezept für die Nutzung der alten Klinik, deren Gelände nach dem beschlossenen Abriss in das Eigentum der Stadt übergehen wird. Besser sei, den Altbau für Senioren-Wohngemeinschaften zu nutzen. Damit könne, so empfahlen sie, die klamme Stadt viel Geld machen.
