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Tiny House in Harlesiel Kleine Häuser sind beim Urlaub groß im Trend

Harlesiel - My Molo – das sind die Gründer Nico Marotz und Fritz Ramisch. Sie setzen seit 2016 Event-Camps auf den populärsten Festivals Europas um (unter anderem Roskilde Festival in Dänemark, Rock am Ring, Wacken Open Air, Pukkelpop in Belgien, Nova Rock in Österreich). „Wir bieten faltbare Hotelzimmer und Komfortzelte für Events, Messen und Festivals an. Seit 2020 betreiben wir mit Partnern einen Glamping-Campingplatz ’Camp Moeve’ direkt am Gräbendorfer See in der Lausitz“, erklärt Fritz Ramisch. Er war es auch, der im vergangenen Winter den Kontakt nach Harlesiel geknüpft hat. Verständlicherweise fehlten dem Unternehmen durch die Pandemie die Festival-Einnahmen. Umso glücklicher können die Firmeninhaber jetzt sein, denn die kleinen Tiny-Häuser stehen im Nordseebad hoch im Kurs. „Wir haben viele Anfragen“, bestätigt Platzleiterin Monja Krüsmann.

Durch Falttechnik super schnell aufzubauen

Zwölf der faltbaren Häuschen sind buchbar. Zu jeder Unterkunft gehört ein Außensitzplatz und auch Sonnensegel sowie Hängematten werden das Ambiente noch vervollständigen. Die kleinen Lodges lassen sich durch eine spezielle Technik zusammenfalten und effizient (20 Lodges auf einen 40-Tonner-Sattelschlepper) transportieren. Mit Hilfe eines Staplers oder Krans sind sie innerhalb weniger Minuten aufzubauen. „Das war enorm, wie schnell das ging“, bestätigt Monja Krüsmann.

Die Häuschen bestehen aus Stahl, sind gedämmt und haben Strom. Zwei Betten, fertig bezogen, ein kleines Regal, ein Kühlschrank und eine Kaffeemaschine gehören zur Ausstattung. Um die Wege zu Sanitäreinrichtungen kurz zu halten, stehen die zwölf MyMolos direkt hinter dem großen Gebäude zentral auf dem Campingplatz. Eine Außenküche mit Backofen, Mikrowelle, Geschirr, Töpfen und Grill kann von den Bewohnern der Tiny-Häuser genutzt werden. „Bald bekommen alle noch Sonnensegel“, erklärt die Campingplatzleiterin.

Zudem stehen an einigen der Häuschen schon Hängematten, die bei den Touristen heiß begehrt sind. „Es ist eine ganz andere Art der Übernachtung, und wir freuen uns, dass wir mit dem Ausbau des Tiny-Angebotes den Nerv der Zeit getroffen haben“, sagt Marcus Harazim, Marketingleiter der Kurverwaltung.

Die Preise für die MyMolos fangen bei 74 Euro pro Nacht pro Haus an. In der Nebensaison ist die Mindestaufenthaltsdauer zwei Nächte, in der Hauptsaison sind es drei Nächte. Buchbar sind die Häuser auch über

Inga Mennen
Inga Mennen Thementeam Soziales
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