LANGEOOG - Der Rat Langeoog ist den Empfehlungen der Ausschüsse gefolgt und hat den Wirtschaftsplänen von Kurverwaltung und Schifffahrt sowie dem Haushaltsplan der Inselgemeinde einstimmig zugestimmt.

Auch die Fortführung des Haushaltssicherungskonzeptes wurde beschlossen. Im Finanzausschuss hatte Cornelia Baller zuvor die Finanzlage Langeoogs dargestellt. So seien die langfristigen Schulden von Inselgemeinde, Kurverwaltung und Schifffahrt von 18 Millionen in 2001 auf 8,5 Millionen Euro € zum 31. Dezember 2012 zurückgeführt worden. Noch 2003 habe die Kurverwaltung einen Verlust von 1,4 Mio. Euro € ausgewiesen, 2013 sollen es 329 000 Euro € sein. Erstmals waren 2012 bei der Kurverwaltung die Verluste geringer als die jährliche Abschreibung, es gebe also einen positiven Cash-Flow in beiden Eigenbetrieben. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde ging von 3000 € auf 1300 € Euro zurück.

In der Folge hatte es im Ausschuss kontroverse Diskussionen über den richtigen Weg der weiteren Entschuldung gegeben, in der Ratssitzung gab es nun Einigkeit, das Haushaltssicherungskonzept fortzuschreiben.

Nur eine knappe Mehrheit fand der Antrag von CDU/SPD, mit dem Investor Friesengut Langeoog mögliche Nutzungen gewerblicher Räumlichkeiten durch Anpachtung auszuloten. Ein abgewandelter Antrag der SPD, ein Nutzungskonzept für das KWC zu erstellen, wurde einstimmig beschlossen.

Zu Beginn der Ratssitzung wies Ratsvorsitzender Sigurd Uecker (CDU) auf die Aufhebung des Koalitionsvertrages von SPD und CDU hin, wir berichteten. Die SPD habe erklärt, künftig wieder reine SPD-Politik betreiben zu wollen.

Ferner hieß es: Der Langeoog Prospekt 2014 wird mit einem Kostenrahmen von maximal 75 000 Euro ausgeschrieben.