SPIEKEROOG - Bereits zum dritten Mal in der vergangenen Woche kam es Sonnabendmittag zu einem Einsatz für die Feuerwehr Spiekeroog. Urlauber hatten eine Person auf der Sandbank gesehen, die vom auflaufenden Wasser eingeschlossen war, sich laut Ortsbrandmeister Christian Kiesow dann aber im letzten Augenblick doch noch aus eigener Kraft auf die Insel retten konnte. 'Unser Eingreifen mit dem Schlauchboot war nicht mehr erforderlich', so Kiesow. Das sei jedoch nicht immer so. Häufig müsse die Spiekerooger Feuerwehr die von der Nordsee auf der Sandbank eingeschlossenen Personen mit dem Boot abholen. 'Die Sandbank mündet bei Niedrigwasser an den Hauptbadestrand und wird von den Urlaubern während ihrer ausgedehnten Strandspaziergänge trotz der aufgestellten Warn- und Hinweisschilder gar nicht als solche wahrgenommen', erklärt Kiesow die Ursache für die häufigen Einsätze 'Menscherettung aus dem Wasser'. Das komme in der jetzigen Hochsaison und bei dem anhaltend guten Wetter immer wieder vor. In den meisten Fällen seien es andere Urlauber, die den Vorfall vom Hauptstrand aus beobachten und den Notruf wählen. Zur Alarmierung kommt es dann durch die ostfriesische Leitstelle, sodass die Feuerwehr auf Spiekeroog schnell helfen kann.