Oldenburg - Marie-Luise Gunst und Jens Hasselmann zeichnen an diesem literarisch-musikalischen Abend anhand der Briefe, Gedichte und Songs den stürmisch-leidenschaftlichen Weg der Ehe von Helene Weigel und Bertolt Brecht nach – vom ersten Kennenlernen, über die Wirren des Krieges und dem Exil in Dänemark, Schweden, Finnland und schließlich den USA, bis zum Neubeginn in Deutschland und der Arbeit an „ihrem“ Berliner Ensemble.
Helene Weigel, wer war diese Frau? Wie groß war ihr Einfluss auf Brechts Werk? Wie kam sie mit den vielen Affären und Launen ihres Mannes zurecht? Was liebte Brecht so sehr am Spiel der großen Schauspielerin? Besonders die private Seite dieser zwei außergewöhnlichen Persönlichkeiten soll in dem Stück „Auf Mackie Messers Schneide“ am 28. und 29. April, jeweils ab 20 Uhr, im theater hof 19 in Oldenburg im Fokus stehen. In einer Zeit, wo Flucht und Vertreibung leider wieder so sehr Thema sind, lohnt sich die Beschäftigung mit einer großen Odyssee zweier Menschen, die so viel mehr verband als nur die Liebe zum Theater. Ein Abend auch gegen das Vergessen, denn wie sagte Brecht doch so passend: Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. Tickets kosten 21,70 Euro, der NWZ-Card-Rabatt beträgt 2,50 Euro
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