Gristede - Wohl vielen bekannt ist die Geschichte einer verzweifelten Liebe, die einst von Johann Wolfgang von Goethe unter dem Titel „Die Leiden des jungen Werther“ verfasst wurde. Bis an die Grenzen des Wahnsinns verliebt sich der junge Werther in Lotte. Die Tochter des Amtsmanns ist jedoch bereits mit dem bodenständigen Beamten Albert verlobt. Werther, dem Liebesrausch komplett verfallen, beschreibt in unzähligen Briefen an seinen Freund Wilhelm sein stürmisch und hoffnungslos liebendes Ich. Er ist zerrissen zwischen seinen Wünschen, seiner wachsenden Leidenschaft, seinem Begehren und den Einschränkungen der Realität. Unglücklich verliebt bleibt Werther nur noch der Freitod als stärkster Ausdruck seiner Gefühle.
Nach dem großen Erfolg der Komödie „Heute weder Hamlet“ bei „Gut Horn Hör‘n“ 2014 kommt nun an zwei Donnerstagen, 18. und 25. August, jeweils ab 20 Uhr „Werther“ auf die Bretter der Kulturbühne von Gut Horn in Gristede. Die Irrfahrt der Emotionen durchläuft Gerrit Frers als „Werther“ in seinem Monolog unter der Regie von Clemens Höxter. Der in Zürich ausgebildete und zuletzt am Schauspielhaus Zürich tätige Schauspieler erzählt dabei eindrücklich die Geschichte jener herzzerreißenden Liebe, die Johann Wolfgang von Goethe weltweit bekannt machte und mit der er den Nerv der Zeit und auch den folgender Generationen punktgenau traf – eine unglückliche Liebesgeschichte, die den Zuschauer nachhaltig ins Herz trifft. Ein berührender und fesselnder Abend einer der berühmtesten Liebesgeschichten der klassischen Literatur. Tickets kosten jeweils 16 Euro, NWZ-Card-Inhaber erhalten einen Rabatt in Höhe von 1 Euro.
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