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Durch die Straßen mit einem besonderen Institut

09.08.2017

Oldenburg Reale Bedrohung oder bloße Statistik – Terror hat für jeden Menschen eine andere Bedeutung. Wann genau hat der Terror uns in der Hand? Vielleicht, wenn wir große Veranstaltungen meiden oder im Zug skeptische Blicke auf andere Fahrgäste werfen? Oder aber ein herrenloser Koffer zur scheinbar großen Gefahr wird? Ganz schnell nämlich ist es da, das mulmige Gefühl, das diffusen Ängsten einen Raum bietet. Grund genug für das Theater wrede in Oldenburg, auch dieses Thema anzupacken.

„Terror to go“ ist ein theatraler Audiowalk mit einer Einführung in all die Dinge, die man wissen müsste, um dem Terror ein Schnippchen zu schlagen. Dafür sorgt das neugegründete „Institut für Zivile Wachsamkeit“. In einer kompakten Schulung zeigt es den Terror-Interessierten, wie sie sich gegen potenzielle Attacken wappnen können: manövrieren, observieren, Gefahrenquellen aufdecken. In einer geführten, etwa 90-minütigen Audiotour geht es durch Oldenburg. Hier heißt es, wachsam sein. Die Mitmenschen einmal ganz genau beobachten. Was nach einem harmlosen Plausch aussieht, könnte schließlich auch die Vorbereitung eines Attentats sein. Die Kursleiterin und ein erfahrener Sicherheitsexperte schulen den Blick fürs Detail – mit praktischen Alltagstipps. Denn wer von uns weiß schon, welcher Platz in einem Café bei einem Anschlag der sicherste ist?

Geboten wird eine Performance über die subtile Angst vor dem Terror. Einem Phänomen, das uns allgegenwärtig erscheint, ein mächtiges Medienspektakel, dem wir uns nicht entziehen können. Das Stück führt seine Zuschauer auf den schmalen Pfad zwischen Wachsamkeit und Paranoia, zwischen begründeter Sorge und lähmender Angst. Es schafft Raum für Fragen nach Verantwortung und Handlungsoptionen. Und es lenkt den Blick auf die Wirkungsmechanismen des Terrors und der Medien, die ihn immer professioneller in Szene setzen.

Start- und Endpunkt (direkte Busanbindung) der Tour sind nicht identisch. Fußwege sind Teil der (nicht barrierefreien) Veranstaltung. Bitte bringen Sie einen Ausweis oder Ähnliches als Pfand für Ihren Kopfhörer und Player mit. Termine sind am 18. und 31. August (jeweils 19.30 Uhr) sowie am 26. August, 9. September, 28. Oktober und 18. November (jeweils ab 17 Uhr). Tickets kosten 23,30 Euro. NWZ-Card-Inhaber erhalten einen Rabatt in Höhe von 2 Euro.

cTickets:
    www.nordwest-ticket.de

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Theater wrede | Nordwest-Zeitung

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