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NWZonline.de Region

Gabriele Rost-Brasholz gehört der Weltspitze an

21.01.2020

Schierbrok Shelly-Ann Fraser-Price ist Weltmeisterin über die 100 Meter. Dass die Jamaikanerin auch im Halbmarathon Titel holen könnte, klingt irrsinnig. Gabriele Rost-Brasholz ist da etwas flexibler unterwegs. Die Leichtathletin aus Schierbrok ist ein absolutes Naturtalent und eine echte Vielzweckwaffe. Die 73-Jährige sammelte in 2019 fünf Medaillen bei den Welt- und vier weitere bei den Europameisterschaften in der Altersklasse der über 70-Jährigen. Und das von der 4 x 100-Meterstaffel bis hin zum Halbmarathon.

„Meine Frau hat Hummeln im Hintern“, erzählt Manfred Brasholz, der seit 35 Jahren an ihrer Seite steht. Still herumsitzen sei nicht ihr Ding. „1985 haben wir uns kennengelernt. Er hat mich an das Laufen herangeführt“, so Gabriele Rost-Brasholz. Der erste Marathon folgte 1987. „Das war entsetzlich“, lacht sie heute darüber, „aber als die Schmerzen nachließen, entschied ich mich dafür, weiterzulaufen.“

In Dernbach (Westerwald) wurde Gabriele Rost-Brasholz 1946 geboren. Nach der Schule studierte sie Sport und wurde Lehrerin. 1978 kam sie an die Realschule nach Delmenhorst und unterrichtete dort bis zur Pensionierung im Jahr 2011. „Der Sport hat mich immer begleitet. Beim Volleyball war ich Stellspielerin, ich habe im Winter aber auch gerne Langlauf gemacht“, so die 73-jährige Schierbrokerin.

Ihre Leidenschaft habe sie aber mit fast 40 Jahren in der Leichtathletik gefunden. Und sie habe großen Ehrgeiz entwickelt. Rost-Brasholz startet seit 1995 für die LG Bremen-Nord. In 2016 pulverisierte sie sämtliche Landesrekorde.

2019 machte Rost-Brasholz zu ihrem erfolgreichsten Jahr. Bei der Weltmeisterschaft in Polen holte sie Gold mit dem Team im Crosslauf und beim Halbmarathon, im Einzel Silber über die 3000 und Bronze über die 10 000 Meter und im Halbmarathon. Bei der Europameisterschaft in Italien zudem Gold im Cross-Team und mit der Sprintstaffel sowie Silber mit dem Halbmarathon-Team und über 10 000 Meter. „Das war ein ziemliches Pensum“, lacht die 73-Jährige.

Die Ziele für 2020: Die EM im März im portugiesischen Braga und die WM in Toronto im Juli. „Ob Kanada aber wirklich klappt, ist noch offen“, so Rost-Brasholz. Solch ein Projekt würde schließlich auch hohe Kosten verursachen.


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Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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