Sigrid Herden ist schon von kleinauf von Pferden fasziniert. „Der Reitclub Hude war in der Kindheit mein zweites Zuhause“, erzählt die gebürtige Huderin. Als Dreizehnjährige sei sie direkt nach der Schule in den Reitstall gegangen und habe dort beim Putzen der Pferde geholfen, um sich Reitstunden zu verdienen. Seit ihrem siebzehnten Lebensjahr betreute sie Voltigierkinder. Für den Ponyreitunterricht ist sie seit 25 Jahren zuständig. „Mir ist es wichtig Anfänger spielerisch an das Reiten heranzuführen“, betont sie. Zwei Mal die Woche
unterrichtet die 47-Jährige neben ihrer Halbtagstätigkeit als Industriekauffrau bei der Huder Firma Labom im Reitclub Hude. Der gute Familienzusammenhalt habe es ihr ermöglicht, neben ihrem Beruf auch soviel Zeit in die Reiterei zu investieren. Lange Jahre war sie auch in der Vorstandsarbeit aktiv.
Auch ihre Tochter Kerstin hat sie mit der Begeisterung für Pferde angesteckt, diese ist im Turniersport in der Dressur aktiv. Ihren Mann Tobias und ihren Sohn Daniel konnte sie nicht für die Reiterei gewinnen. In den Urlaub geht es daher zum Radfahren.
Hude sei ein schöner Ort zum Leben, betont Sigrid Herden. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Familie lebt Sigrid Herden in ihrem Elternhaus am Klosterweg. Zurzeit freut sich Sigrid Herden auf die olympischen Sommerspiele in Peking. Dann wird sie vor allem die Dressurwettbewerbe interessiert verfolgen. Aber auch die anderen Reitwettbewerbe will sie sich ansehen. rick
Sigrid Herden
Industriekauffrau
