Groß Ippener - Das Schönste kommt zum Schluss. So war es auch am Samstag bei der vierten Kulturnacht in der Samtgemeinde Harpstedt, die allerdings eher ein Kulturnachmittag war; denn vor der einbrechenden Dunkelheit war das meiste an Programm gelaufen. Die Gemeinschaftsveranstaltung am Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrhaus in Groß Ippener fand großen Anklang. Darüber konnten sich nicht nur Steffen Akkermann, der zusammen mit Annelen Voß, Claudia und Stefan Pleus sowie Ute und Klaus Klitte das Organisationsteam bildete, freuen, sondern auch alle Musizierenden aus den Chören und Orchestern in der Samtgemeinde.
Auftakt mit Bläsern
Zum Auftakt der Kulturnacht gaben die Bläser des Hegeringes Harpstedt die Jagdsignale zum Besten. Für den Chor Gospel United aus Colnrade stellte Kai Gröhlich zwei Solistinnen vor. Dem Auftritt des Ensembles „BUNT“ aus Harpstedt folgte ein gemeinsames Singen der Kinderchöre. Zu Beginn war ein „Beatbox-Rap“ des Kindergartens Prinzhöfte zu hören, bevor auf der Bühne reichlich umgebaut wurde.
Die „Klosterbachtaler“ aus Kirchseelte, das Jugendblasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Beckeln und die „Prager“ aus Harpstedt gaben unter der Leitung Dirigent Klaas Akkermann, dem Sohn von Steffen Akkermann, ein Samtgemeinde-Orchester-Konzert. „Wir haben schon vor längerer Zeit in einem solchen Rahmen gespielt, geprobt worden ist das aber wirklich nicht. Wir denken, dass es dennoch ein guter Auftritt wird“, meinte Klaas Akkermann, bevor er zum Dirigentenstab griff.
Trommelgruppe
Mit dabei waren auch Chöre wie der „Gemischte Chor Harpstedt“, „Töne SoAnders“, aber auch „Agama „mit einer Trommelgruppe und die „Landstreicher“. Um 19.30 Uhr sangen alle Chöre unter Begleitung von Ilka Major ein Kulturnacht-Medley. Zum Abschluss war der Titel „Kein schöner Land“ zu hören, bevor Ralf Altendorf mit Ukulele und Klavier Schlager wie „Über den Wolken“ vortrug. Und dann war es doch schon ein bisschen dunkel bei der vierten Kulturnacht.
Bereits am Donnerstag war die Bühne aufgebaut worden. Für die Gäste standen 20 Tische mit 40 Bänken und dazu einige Stehtische bereit, die auch nötig waren, um alle Zuhörer unterzubringen. Für Getränke, Bratwurst, Waffeln, Crêpes und mehr war gesorgt. Für die Kinder stand hinter dem Feuerwehrhaus eine Hüpfburg bereit. Auch eine Malaktion wurde angeboten.
