Ahlhorn - Die Zukunft des Blockhauses Ahlhorn ist noch nicht gesichert. Doch es zeichnet sich eine Lösung für das traditionsreiche Jugend- und Freizeitheim der Evangelisch-Lutherischen Kirche Oldenburg ab. Die Projektentwickler Anton Brinkhege und Marcus Henke haben von der Kirche das Mandat für eine Machbarkeitsstudie erhalten. Sie könnten aber auch die Betreiber des Blockhauses an den Ahlhorner Fischteichen werden. Bekanntlich will die Kirche die Trägerschaft der defizitären Einrichtung abgeben.
Der Erfolg hängt von der Wirtschaftlichkeit ab, wie Henke am Dienstag in einer Pressekonferenz erläuterte. Dafür sei ein Ankermieter erforderlich. Als Referenz für einen Erfolg führten Brinkhege und Henke das ehemalige Kloster Damme an, das nun ein Komplex mit verschiedenen Nutzungen wie Hotel, Bildungswerk, Café, Tagespflege und Kindertagesstätte sei.
Die Idee für das Blockhaus Ahlhorn ist ein Bildungszentrum für ökologische, ökonomische und soziale Ziele. Einer der Interessenten ist die Jade Hochschule Oldenburg, wie deren Präsident Prof. Dr. Manfred Weisensee erläuterte. Er könne sich vorstellen, dass dort Seminare zur Wasser- und Waldökologie abgehalten sowie Labore eingerichtet werden. Weisensee sprach vom „Schlauen Blockhaus“ in Anlehnung an die Wissenschaftsinstitution „Schlaues Haus“ in Oldenburg. Rückendeckung erhielt Weisensee von Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). Das Land sei bereit, etwas zur Auslastung des Blockhauses beizutragen.
Die Projektentwickler sehen durchaus Möglichkeiten, dass auch künftig Jugendgruppen der Kirche das Blockhaus nutzen.
Auch Regina Dörrie vom Forstamt Ahlhorn signalisierte weiter Kooperationsbereitschaft des Waldpädagogikzentrums. Eine Zusammenarbeit mit der Hochschule würde sie ebenso begrüßen.
