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Jugendpflege zieht ins Schulzentrum Ahlhorn Dieser Neubau bietet viele Möglichkeiten

Ahlhorn - Von außen ist es ein schmucker Klinkerbau, der da an der Straße Zum Sportzentrum in Ahlhorn entsteht. Zwischen der neuen Sporthalle mit Mensa und der Jugendfreizeitanlage sowie dem Kunstrasenplatz ist der Neubau platziert. Wer sich in das Innere des Gebäudes begibt, der merkt rasch: Hier ist künftig jede Menge Platz für die Jugendarbeit im größten Ort der Gemeinde Großenkneten.

Eine Gruppe des FDP-Ortsverbands Großenkneten mit Fraktionschefin Imke Haake, Ratsherr Timo Hibbeler sowie den Kandidaten Malin Wieting, Sven Wilke und Jannis Behrens hat sich von Gemeindejugendpflegerin Carina Kriegel und Mitarbeiterin Kerstin Korte die Räumlichkeiten auf rund 340 Quadratmetern zeigen lasen. Zwar fehlt der Innenausbau noch, aber schon jetzt waren die Liberalen voll des Lobes.

FDP informiert sich

„Es ist viel passiert“, erinnerte Imke Haake an einen Besuch der FDP im Jahr 2017 im jetzigen Jugendzentrum an der Straße Sandhörn 15b. Die dortigen beengten Verhältnissen gehören bald der Vergangenheit an. Und auch das Umfeld wird ein gänzlich anderes sein. Nicht länger befindet sich die Anlaufstelle für den Ahlhorner Nachwuchs in einer Wohnsiedlung, sondern künftig mitten im Schulzentrum und den Sportanlagen von Ahlhorn. „Das ist ein guter Standort“, meinte Haake und erinnerte an den einmütigen Konsens im Rat, dass das der richtige Platz für den seit langem gewünschten Neubau sei.

Hoher Zuschuss

Die Netto-Grundfläche des Neubaus beträgt rund 343 Quadratmeter. Die Kosten liegen bei 1,2 Millionen Euro. Dafür erhält die Gemeinde Großenkneten einen Zuschuss von 1,017 Millionen Euro aus dem „Investitionspakt Soziale Inte­gration im Quartier“.

Im Oktober rechnet die Jugendpflege mit dem Umzug, wie Kriegel erwähnte. Es werde gerade über das Mobiliar nachgedacht. Auch die Ausstattung der Terrasse (in Richtung der Mensa) sei ein Thema. Es gebe viele Möglichkeiten, von der Lounge bis zum Grillplatz. „Wir wollen zusammen mit den Jugendlichen etwas schaffen. Was hier gemacht werden soll, wissen die Jugendlichen am besten“, verwies sie auf das Einbeziehen der Nutzerinnen und Nutzer, das von Beginn an der Fall gewesen sei. „Das ist auch Wertschätzung“, ergänzte Korte.

Mittelpunkt des Gebäudes ist die große Treffzone mit Kicker, Billard und vielem mehr. Darum gruppieren sich die andern Räume. Neben zwei Besprechungszimmern, unter anderem für den Streetworker, findet sich die große offene Küche, die nur durch einen Tresen abgetrennt sein wird.

Offene Gestaltung

Diese offene Gestaltung diene auch dazu, die „Hemmschwelle möglichst niedrig zu halten“, damit die jungen Menschen auch in Kontakt kommen. Auch die bodentiefen Fenster geben dem Bau viel Luft und Transparenz, ergänzte Kriegel.

Neben einen Mehrzweckraum, der mit mobiler Trennwand aufgeteilt werden kann, kommen die zwei Gaming-Räume. Sie bieten auch die Chance, die Geschlechter zu trennen. „Mädels mögen nichts spielen, wenn Jungs dabei sind und kommentieren“, hat Korte beobachtet.

Im Eingangsbereich, der vom Parkplatz zu erreichen ist, befinden sich rechts die Sanitäranlagen, links ein weiterer Raum. Dieser Bereich kann separat genutzt werden. Das heißt: Auch außerhalb der Öffnungszeiten können sich hier Gruppen, zum Beispiel Bands, treffen. Ein Werkraum macht das Angebot im JZ komplett.

„Wir freuen uns schon sehr“, waren sich Kriegel und Korte einig, dass der Neubau ein Gewinn für die Jugendarbeit in Ahlhorn sein wird.

Ulrich Suttka
Ulrich Suttka Kanalmanagement
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