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nordwest-zeitung

Umgestaltung Der Gemeindestraße 213 An dieser Ahlhorner Straße wird sich vieles ändern

Ahlhorn - Es ist nicht mehr zu übersehen: Absperrungen stehen auf der Fahrbahn, an einer Bushaltestelle werden Steine herausgerissen, um die Fläche behindertengerecht umzubauen. Nur noch Anlieger dürfen laut Ausschilderung die Baustelle befahren. Die Arbeiten zur Umgestaltung der Gemeindestraße 213 (ehemals Bundesstraße) in Ahlhorn haben begonnen. Anlieger und Bewohner können noch die vertrauten Wege mit dem Auto nehmen, doch die Suche nach innerörtlichen Alternativen hat bereits begonnen. Für den Durchgangsverkehr heißt es, die offizielle Umleitung zu nehmen. Sie führt über Großenkneten und Sage.

Die Asphaltierung der Fahrbahn ist ein zentraler Punkt der Bauarbeiten, doch längst nicht der einzige. Was sich in den kommenden acht Wochen an der Ahlhorner Ortsdurchfahrt ändert, steht im folgenden Überblick.

Asphalt

Zwischen dem Ahlhorner Kreisel und der Einmündung der Straße „Am Gaswerk“ wurde seit Jahren über die

Was der Kfz-Verkehr in Ahlhorn zu beachten hat

Für den Durchgangsverkehr ist Ahlhorn wegen der grundlegenden Sanierung und teilweisen Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Ahlhorn (G 213) bis voraussichtlich 6. November gesperrt. Das betrifft die Wildeshauser Straße im Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Einmündung Am Gaswerk/Visbeker Straße.

Die weiträumige Umleitung führt aus Richtung Wildeshausen über die Großenkneter Straße (K 239), Ahlhorner Straße (Bakenhus) bis zum Kreisel in Großenkneten, dann Ausfahrt „Am Rieskamp“, danach links in die Hauptstraße (L 871), Sager Esch, in Sage nach links auf die Sager Straße (L 870), Oldenburger Straße bis zum Kreisel in Ahlhorn. Diese Umleitung ist als U 20 ausgeschildert. Aus Richtung Cloppenburg gilt die umgekehrte Route (U 10).

Die Haltestelle Ruge in Ahlhorn wird derzeit nicht bedient. Das Busunternehmen verweist auf die Haltestellen am Schulzentrum oder bei Brandes. Zudem könne es zu Verzögerungen auf allen betroffenen Linienfahrten kommen.

Für die Anlieger an der Wildeshauser Straße gelten gesonderte Bedingungen. Sie wurden per Infoblatt von dem Bauunternehmen Matthäi unterrichtet.

Fußgänger und Radfahrer sind von den Sperrungen in Ahlhorn kaum betroffen. Es werde höchstens „punktuelle Einschränkungen“ geben, so der Planer Gunnar Hirsch.

marode Fahrbahn gesprochen. Jetzt hat die Flickschusterei ein Ende. Die vorhandene Asphaltdecke und -binderschicht werden abgefräst. Danach wird eine neue Binderschicht eingebracht, bevor am 21. und 22. Oktober in einem Zug die neue Asphaltdecke der Wildeshauser Straße eingebaut wird. Das passiert unter Vollsperrung, auch für jeglichen Anliegerverkehr.

Kreuzung aM Lemsen

Die Kreuzung Am Lemsen/Zeppelinstraße wird umgestaltet. Sie ist künftig barrierefrei. Dafür werden sogenannte „taktile Leitelemente“ eingebaut. Das sind laut Planer Gunnar Hirsch weiße Noppen- und Rillenplatten. Sie signalisieren sehgestörten und blinden Menschen, dass sie sich auf einer Kreuzung bewegen.

Bushaltestellen

Hier haben die Arbeiten begonnen. Die Haltestellen rücken weiter nach vorn, sodass die Busse auf der Fahrbahn stehen werden. „Das dient auch der Verkehrsberuhigung“, erläuterte der Planer bei einem Infoabend. Die Haltestellen werden barrierefrei gestaltet, wiederum mit den taktilen Leitelementen

Parkstreifen

Die Parkmöglichkeiten an der G 213: Sie haben bisher auf der nördlichen Seite für Verdruss gesorgt. Lastwagen nutzten sie die langgezogenen Streifen als Stellflächen, was so aber nicht gewollt war. Daher werden sie nun untergliedert und immer wieder mit Beeten unterbrochen.

Fußweg

Im Bereich der Kapitän-Strasser-Straße wird eine neue Querung der G 213 in Pflasteroptik gestaltet. Dabei handelt es sich um Betonfertigteile, die drei Meter lang und 1,5 Meter breit sind. Vier Stück bilden die Querung. Sie sind farbig gestaltet und wirken als optische Unterbrechung. An dieser Stelle gab es beim Infoabend aus den Reihen des Sanierungsbeirates die Anregung, dass hier auch eine andere Straßenbeleuchtung ratsam sei. Das ist aber bei der jetzigen Sanierung nicht vorgesehen, entgegnete Planer Gunnar Hirsch.

Fußgängerampel

An der Fußgängerampel Waldstraße/Ecke Haydnstraße geht es ebenfalls um die Barrierefreiheit. Für die Querung werden auch hier die bereits erwähnten Betonplatten mit eingeprägtem Steinmuster verwandt.

Altes Ahlhorner Eck

Hier tut sich richtig viel. Die vorhandene, sehr große Mittelinsel in der Fahrbahn wird durch Pflanzbeete erheblich verkleinert. Dadurch soll das Tempo aus dem Straßenverkehr genommen werden. Die früher notwendige Breite der Fahrbahn, von der Bundeswehr gefordert, sei nämlich nicht mehr vorgeschrieben, so Hirsch.

Im südlichen Bereich wird das Pflaster von Fuß- und Radweg angepasst und auch mit Klinker versehen. Auf den kritischen Einwand eines Zuhörers, dass die Steine, sobald es feucht sei, „extrem glatt sind“, reagierte der Planer mit dem Hinweis auf die Hersteller. Die hätten inzwischen so nachgebessert, dass dieser Klinkerstein wesentlich „griffiger ist bei gleicher Optik“.

Auch die vorhandenen Rasengittersteine werden durch Vollpflaster ersetzt. Daher wird eine größere Grünflächen geschaffen sowie eine Gewässermulde angelegte. Eine vorhandener Trampelpfad zu Kirchstraße soll gepflastert werden.

Liegnitzer Straße

Im Bereich der Liegnitzer Straße wird die Fahrbahnbreite verringert, um so den Verkehr abzubremsen. Zudem wird auch hier eine Querung eingebaut.

Ulrich Suttka
Ulrich Suttka Kanalmanagement
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