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Weniger CO2 am Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn Schüler-Teams stellen Projekt-Ideen vor

Peter Kratzmann
Studierende der Leibniz Universität unterstützten die Schülerinnen und Schüler bei den Projektideen.

Studierende der Leibniz Universität unterstützten die Schülerinnen und Schüler bei den Projektideen.

Peter Kratzmann

Ahlhorn - Schon im April des vergangenen Jahres startete im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative in Niedersachsen und in Schleswig-Holstein das landesweite Projekt „Low-Emission-Schools in Norddeutschland“. Jetzt befasste sich die Klasse 10a des Ahlhorner Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) im Rahmen einer Projektwoche damit, realisierbare, nachhaltige Konzepte um die eigene Schule und das Alltagsverhalten zu gestalten.

Begleitet wird das Projekt „LessCO 2 “ von Studenten der Leibniz Universität Hannover, die in der Woche auch vor Ort waren. DBG-Lehrer Marco Eissen hatte die Projektidee eingebracht und damit den Anstoß zur Teilnahme gegeben. Konkret geht es um die Aktionsfelder Energie, Ernährung, Mobilität und Ressourcenschutz. Da das Projekt danach bewertet wird, wie viele CO 2 -Emissionen tatsächlich eingespart werden können, stellt die praktische Umsetzung der Schüler-Ideen eine wichtige Komponente des Vorhabens dar. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung mit verschieden Videobeiträgen präsentierten die Jugendlichen der vier Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse und hoffen nun auf Hilfe bei der Umsetzung der besten Ideen. Die beiden Moderatorinnen Karla Barklage und Laura Lüschen führten durch die Präsentation.

Ernährung

Grundidee war hier, einen Veggie-Day einzurichten. Ein Tag in der Woche kein Fleisch, vegetarisches Essen und Fleischersatzprodukte. Als Ergebnis stand am Ende die Einführung des Veggie-Days auf Probe. Gleichzeitig die Auseinandersetzung mit dem Angebot von Kornkraft Naturkost, so wie entsprechender Plakatwerbung.

Energie

Zur Diskussion kamen Punkte wie Energiebeauftragter, Photovoltaikanlage und Beschriftung der Lichtschalter. Als Ziele und Forderungen blieben am Ende, dass Energiebeauftragte bei verbesserten Sozialverhalten eine Belohnung erhalten, Plakate zum Thema Nachhaltigkeit in Klassen und Fluren informieren und die Lichtschalter für direktes Ausschalten eine Beschriftung erhalten. Außerdem soll eine Aufklärung durch Lehrkräfte stattfinden. Eine PV-Anlage soll ohnehin installiert werden.

Ressourcenschutz

Vorgeschlagen werden die Erstellung eines Probe-Mülleimers mit Aufstellung für eine Woche, neue Mülltrennungsplakate, Ordnungsdienst mit News auf IServ. Eine Infoveranstaltung für die 5. und 6. Klassen und Brotdosen in der Mensa gehören weiter zur Idee.

Mobilität

Angedacht ist eine Erweiterung und Optimierung des Fahrradstandes am Kunstraum, Verhandlungen zur Anpassung des Tim-Tickets mit neuen geltenden Radien, damit möglichst viele ohne Auto zur Schule kommen und wieder abgeholt werden. Am Ende wurde auch klar, dass die erarbeiteten Denkanreize nicht nur an der Schule Wirkung entfalten, sondern ausdrücklich auch die Region einbeziehen. Insofern sollen die Ergebnisse im wahrsten Sinne Schule machen.

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