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„Alles hat seine Zeit“

Betr.

Weihnachtsbeleuchtung in Großenkneten

Als ich am Samstagabend von Cloppenburg über Ahlhorn nach Hause kam, war ich fassungslos. Im Gegensatz zu diesen beiden Orten erstrahlte Großenkneten bereits im weihnachtlichen Lichterglanz - und dies am Vorabend des Totensonntags, an dem viele Christen ihrer verstorbenen Angehörigen in den Gottesdiensten und auf den Friedhöfen gedenken. Dieser Tag war bisher immer noch ein letzter Tag der Ruhe und der Besinnung vor Anbruch der leider immer hektischeren Adventszeit. Ich habe noch ein gewisses Verständnis dafür, dass die Freiwillige Feuerwehr die Leuchtsterne bereits am Samstag montiert, da in der Woche dafür vielleicht keine Zeit ist. Das muss aber doch nicht zur Folge haben, dass diese Straßenbeleuchtung am gleichen Abend schon angeschaltet wird. Ich habe diesen verfrühten Lichterglanz jedenfalls als gedankenlos und als respektlos gegenüber denjenigen empfunden, die mit ihren Gedanken noch ganz woanders sind.

„Alles hat seine Zeit“. Mit diesem Spruch hat die evangelische Kirche dafür geworben, dass alle Feste zu ihrer Zeit und eben nicht verfrüht gefeiert werden. Ich kann nur hoffen, dass man sich auch in Großenkneten möglichst bald wieder dieser Devise anschließen wird.

Dr. Martin Weber

26197 Großenkneten
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