Gesucht worden war in Mönchhof jüngst zwar eigentlich erneut der „beste Schütze“ der Gemeinde. Gefunden wurde in diesem Jahr auf dem Schießstand Meyer & Söhne allerdings der „glücklichste“. Kurzentschlossen ließen die Organisatoren des Vergleichsschießens zwischen dem Gemeindekommando der Feuerwehr, dem Seniorenkreis der Gemeindefeuerwehr, der Feuerwehrtechnischen Zentrale sowie der Polizeistation Bookholzberg zum zehnjährigen Bestehens nämlich auf die Glücksscheibe schießen – „damit nicht immer die Gleichen gewinnen“, wie Mitbegründer Werner Meyer erläuterte. Und mit Abstand das meiste Glück hatte Klaus Fiedler gepachtet. Der Bergedorfer Ortsbrandmeister kam auf unerreichte 20 Punkte. Mit deutlichem Abstand folgten Thomas Tietjen (14) und Kurt Hegeler (12). Fachdienstleiterin Karen Becker (6) konnte sich als einzige Frau auf Rang sieben platzieren. Und der ursprünglichen Idee des damaligen
Gemeindebrandmeisters Werner Busch folgend, nutzten die „Pickelträger die Möglichkeit, in Zivil zusammenzukommen und sich auszutauschen“, wie Werner Meyer es umschrieb. Dem dankte Buschs Amtsnachfolger Horst-Dieter Meyer für das Engagement und dafür, dass „Du das Schießen vor zehn Jahren ins Leben gerufen hast“, Magda Meyer erhielt für die Sicherstellung der Verpflegung in all den Jahren einen dicken Blumenstrauß.
Keine Blumen, dafür aber eine Urkunde bekam am Sonntag Uwe Meyer. Bevor der Vorsitzende des Wanderclubs „Edelweiß“ gemeinsam mit Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas die teilnehmerstärksten Gruppen beim 32. Volkswandertag auszeichnete, erhielt er selber eine solche: Heino Ripke, Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen-Berlin im Deutschen Volkssportverband (DVV) überreichte Meyer eine Urkunde, mit der das 25-jährige Bestehen des Vereins gewürdigt wird. Ripke lobte die Ganderkeseer Wanderfreunde auch für die Organisation, die Streckenführung und sogar für das gute Wetter: „ Mir ist aufgefallen, dass Ihr einen sehr guten Draht zu Petrus habt.“
Nicht Petrus, sondern der Heilige Franziskus ist Namenspatron eines Stiftes im oldenburgischen Steinfeld (Landkreis Vechta). Und dort gibt es seit gut einem Jahr einen „Freundes- und Förderkreis“, dessen Wurzeln in Ganderkesee liegen. Hermann Abeln hatte dessen Gründung nicht nur initiiert und vorangetrieben, sondern hat auch den Vorsitz über den Verein, der die Arbeit des psychiatrischen Pflege- und Wohnheims für Menschen mit seelischer Behinderung unterstützt. „Wir wollen Dinge ermöglichen oder ergänzend erwerben, die den Alltag der Behinderten verbessern“, so Abeln. „Wir wollen das Bewusstsein in der Bevölkerung für Menschen wecken, die keine Lobby haben“. Für diese Vorhaben konnte Abeln jetzt eine finanzielle Unterstützung entgegen nehmen. Paul Böckmann vom Unternehmerforum Steinfeld übergab dem Ganderkeseer den Erlös seines „Sommerlaufs“ – durch Spenden aufgestockt immerhin 1000 Euro. Mit denen kann der Freundeskreis nun
mehrere kleinere Anschaffungen tätigen oder ist seinem Fernziel – ein Schwimmbad für die Bewohner – ein Stückchen näher gekommen.
Auf Reisen waren unlängst auch die Jeanssparer der Volksbank Bookholzberg-Lemwerder. Ziel der 22 Mädchen und Jungen war der Zoo Osnabrück. Hier begann der Tag mit einer spannenden Führung durch die Tierwelt, in der die interessantesten Neuigkeiten des Zoos erzählt und die Kinder in Sachen Tierreich um einiges schlauer gemacht wurden. Von Löwen, Giraffen, Elefanten, Affen und Zebras bis hin zu Erdmännchen und Co. bekamen die Kinder alles zu sehen. „Der strahlende Sonnenschein lockte Alt- und Jungtiere aus ihren Höhlen und Häuschen“, berichtet Kundenberaterin Kirsten König. „Und so spazierte die Gruppe, begeistert von den spielenden Tierkindern und deren Eltern, von Gehege zu Gehege.“ Höhepunkt des
Rundganges seien für die Kinder aber die Erdmännchen gewesen. „Die 22 Kinder verwandelten sich in Windeseile in Tierwärter des Osnabrücker Zoos. Mit Mehlwürmern durften sie die lustigen Tierchen füttert, was für große Heiterkeit sorgte. Seinen Abschluss fand der Tag dann auf den verschiedensten Spielplätzen des Zoos. Kletterbäume, Rutschen und Wasserspiele versüßten den Kindern den Nachmittag.“
