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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Alpenrock bringt Zelt auf Touren

03.09.2013

Bislang kannte der Schützenverein Bergedorf „seinen“ Dirk Brinkmann ja als Schriftführer und als Schlagzeuger, auch als Schützenkönig machte er schon zweimal eine gute Figur. Am Sonnabend zeigte der 43-Jährige nun beim Bergedorfer Schützenfest ganz andere Talente: In zünftiger Lederhose, die weiße Sonnenbrille keck ins Haar gesteckt, fegte er als Andreas Gabalier durchs volle Festzelt. „I sing a Liad für di“, schallte es aus den Boxen – allerdings mit „geliehener“ Stimme. Denn Brinkmanns Auftritt war Teil einer Playback-Show, die die Schützenfestgäste von den Stühlen riss. Quasi zum „Warmmachen“ auf die anschließende Disko wurden elf mitreißende und teils auch witzige Beiträge serviert, darunter Hip-Hop, mehrere Tänze, Schlager – und eben auch Alpenrock.

Ausgelassene Stimmung herrschte in Bergedorf auch am Sonntagabend, als Walter Stöver die neuen Majestäten bekannt gab. Der zweite Vorsitzende war für den erkrankten Vereinschef Detlef Kupner eingesprungen, der sich aber wieder auf dem Weg der Besserung befinde. Stöver hatte an diesem Abend viele Hände zu schütteln, denn eine ganze Reihe von Ehrungen stand an. Unter denen, die er nach vorn bat, waren auch zwölf Frauen, die vor 40 Jahren die Damenabteilung mit aus der Taufe gehoben hatten, nämlich Ursel Schröder, Gertrud Pelz, Helga Paul, Änne Stöver, Renate Peters, Gunda Hashagen, Grete Hohnholt, Gerda von Seggern, Helga Timmermann, Karla Kreye, Hiltrud Drieling und Inge Brinkmann. Ebenfalls seit 40 Jahren im Schützenverein sind Hartmut Menkens, Helmut Bruns und Dieter Garms. Zu Ehrenmitgliedern wurden Hannelore Stein, Helmut Paul und Walter Stöver selbst ernannt. Als Gewinnerin des Osterloh-Pokals gab Stöver Lara Oldendorf bekannt, die H.-H. Düßmann-Plakette ging an den neuen Schülerkönig Mirco Timmermann. König der Könige wurde Dennis Blankemeyer, Königin der Königinnen Marion Spreen, Alterskönig der Alterskönige Reiner Garms.

Für eine Reihe weiterer Ehrungen übernahm dann Schützenbund-Präsident Heino Brackhahn den Stab. Ein halbes Jahrhundert lang halten Reinhard Tönjes, Gerd Pelz und Heino Harms dem Schützenverein die Treue. Sogar seit mittlerweile 60 Jahren ist Willi Warrelmann dabei. Bleydorn nutzte die Feierstunde zugleich, um drei Ehrennadeln in Bronze zu vergeben. Die Empfänger: Udo Becker (seit 1997 Herrenschießmeister), Hans-Joachim Skibbe (von 1997 bis 2005 Kinderschießmeister, danach Herrenschießmeister) und Gerrit Steffen (1996 bis 2003 Juniorenschießmeister, seither 1. Schießmeister).

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Während in Bergedorf die Post abging, hatte Herbert Dietrich in Hengsterholz an der Ecke Neustädter Straße/Bassumer Heerweg ein hartes Stück Arbeit vor sich – und zwar im wörtlichen Sinne. Der Steinmetz meißelte in einen Findling die Inschrift „Hengsterholz seit 1213“ ein. Der Koloss, dessen Gewicht Dietrich auf knapp viereinhalb Tonnen schätzte, sei zwei Wochen zuvor an seinen neuen Standort gewuppt worden, berichtete Karl-Heinz Meier, Vorsitzender des Ortsvereins Hengsterholz-Havekost. Im Zuge der Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen von Hengsterholz wird der Koloss am Freitag, 13. September, um 19 Uhr enthüllt.

Wer sich am Sonnabendvormittag wunderte, dass in Habbrügge vor dem Galerieholländer „De lütje Anja“ so viele Sanitäter und Notärzte des Roten Kreuzes zu sehen waren, dem sei hier „Entwarnung“ gegeben: Es lag kein Notfall vor. Ganz im Gegenteil: Zwölf Jahre sind Rettungssanitäter Andreas Strodthoff und Sanitätshelferin Lydia Gartzke bereits ein Paar – jetzt trauten sie sich. Nach dem Ringetausch kamen unerwartete Herausforderungen auf die frisch Vermählten zu: Draußen standen Rotkreuzler Spalier und forderten das Paar auf, sich, ausgerüstet mit Rettungshelm, Sicherheitshandschuhen und stumpfen Verbandsscheren, durch Mullbinden zu arbeiten. Später wurde in der Köhlerdiele in Stenum gefeiert. Von derlei Anstrengungen kann sich das Paar aber in Kürze erholen – nach Thailand würden die Flitterwochen führen, hieß es.

Ein insgesamt positives Fazit zog nach dem Wochenende Uwe Meyer, Vorsitzender des Wanderclubs Edelweiß. Insgesamt würden andere Vereine von einem eher sinkenden Interesse am gemeinschaftlichen Wandern berichten – doch die Veranstaltung in Ganderkesee sei wieder gut besucht gewesen. Wie berichtet, hatten am Sonntag beim 42. internationalen Volkswandertag mit Radfahren 250 Aktive teilgenommen. „Viele Neue“ seien dabei gewesen, berichtete Meyer. Die weiteste Anreise hatten Teilnehmer aus Wunsiedel (Fichtelgebirge), Köln und Neu-Ulm, die auch gleich den am 29. Juni eingeweihten permanenten Wanderweg erkundet hätten. Einziger Wermutstropfen bei der Veranstaltung: Unbekannte hatten an der Kreuzung in Hoyerswege zwei von Edelweiß angebrachte Hinweisschilder zum Start/Ziel entfernt. Dadurch habe sich der Busfahrer einer Gruppe aus Datteln verfahren. „Toll“ fand Meyer, dass der Club erstmals die Mensa im Schulzentrum für seine Veranstaltung nutzen durfte: „Ich hab’ mich schon in einem Brief an die Gemeinde bedankt.“

Seine Qualitäten als „Grillmeister“ hat Harm Ehlers schon des Öfteren unter Beweis gestellt. Am Wochenende war der Vorsitzende des Orts– und Verkehrsvereins Schönemoor gleich zweimal gefordert: Erst sorgte er am Freitagabend dafür, dass die Besucher beim Abschlussfest der Aktionswoche „Junge Ganter“ beim Jugendraum Horst etwas zwischen die Zähne bekamen. Dabei sei es, weil auch Nachbarn kamen, zum Austausch der Generationen gekommen, freute sich Hauke Gruhn, Pressesprecher der Gemeinde. Am Sonnabend griff Ehlers am selben Ort erneut zur Grillzange, diesmal unterstützt von Thorsten Molde. Der Orts- und Verkehrsverein hatte wieder zu einem Grillfeste gebeten. 64 Teilnehmer wurden gezählt, deutlich mehr als bei den drei vorangegangenen Festen.

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