„Das tägliche Chaos vor der Schule“; NWZ vom 7. März

Vorweg: Ich bin sicher kein Engel im Straßenverkehr, auch ich parke mal, wo es nicht erlaubt ist (....) und bringe unsere Kinder ab und zu mal zur Dürerstraße und täglich zum Kindergarten. Aber ich halte in Nebenstraßen und fahre einen möglichst großen Bogen um die Schule. Denn (...) die Kinder können tatsächlich „ein Stück“ laufen.

Das Verhalten vieler Abholer(innen) kann man nur als unglaublich dämlich und realitätsfremd bezeichnen. Auf der einen Seite soll den eigenen Kindern auf dem Schulweg bloß nichts passieren, aber auf der anderen Seite wird gefahren und geparkt, als gäbe es keine Verkehrsregeln(...). Die Schulkinder werden einer Gefahr ausgesetzt, die es ohne genau diese Abholer(innen) nicht gäbe. Da wird auf Bürgersteigen geparkt, in Einmündungen, im absoluten Halteverbot, in (...) Ausweichbuchten, auf Sperrflächen. Spricht man die Fahrer an, kommen (...) Ausreden wie „Ich halte nur ganz kurz“ oder „Die 2 Minuten machen wohl nichts“ – genau das denken sich 30 bis 40 andere (...) auch.

Ein schwarzer großer Jeep hält vor dem Überweg neben den Bussen und muss zurücksetzen, damit überhaupt jemand durchkommt. Genau in solchen Situationen passieren Unfälle, aber auch diese Dame zeigte keine Einsicht! Leider kam die Polizei nicht, als ich sie darum bat.(...) In der Lindenstraße ist es (...) nicht besser! Wer’s nicht glaubt, kann mich gern ansprechen. Ich habe viele Fotos.

Wolfgang Diehl Ganderkesee