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Altes Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Ahlhorn Ehemalige Schüler treffen sich am 27. Dezember

 

 

DPA

Ahlhorn - Seit 45 Jahren existiert das ursprüngliche Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn nicht mehr; und dennoch treffen sich die Ehemaligen der Schule alle drei Jahre am „3. Weihnachtstag“ zu einem Wiedersehen. Coronabedingt und aus anderen Gründen musste das 14. Treffen dieser Art vor Jahresfrist leider ausfallen, es soll jedoch nunmehr am Dienstag, 27. Dezember, nachgeholt werden. Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr im „Alten Posthaus“ statt, teilt Horst Strömer als einer der Organisatoren mit. Das Wiedersehen, das sich längst als lieb gewonnene Tradition etabliert hat, stieß trotz der Jahrzehnte zurückliegenden Auflösung der Schule stets auf reges Interesse. Es demonstriert dadurch bis heute die Verbundenheit, die die Ehemaligen mit „ihrem alten DBG“ und den damals realisierten pädagogischen Prinzipien immer noch empfinden, so Strömer.

Ein Schulversuch

Das private Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium praktizierte von 1959 bis 1977 als bundesweit erste „Ganztagsschule in der Fünftagewoche“ einen weithin beachteten Schulversuch. Zahlreiche der seinerzeit erprobten Unterrichtsformen sind heute Alltag geworden, wenn sie auch selten in einer konzeptionell sinnvollen Weise realisiert worden sind, so Strömer. Vor allem nähmen vielfältige Maßnahmen einer „verlässlichen Betreuung“ gegenwärtig immer mehr Raum ein. Des Weiteren hätten interessante Integrationsmodelle in Ahlhorn schon 1977 kurz vor ihrer Realisierung gestanden.

Das DBG jedoch, das mit einer Fülle von Initiativen, Erkenntnissen und Erfahrungen zur heute aktuellen Ganztags- oder Inklusionspädagogik hätte beitragen können, wurde 1977 vom Schulträger, der Evangelischen Landeskirche Oldenburg, aufgelöst. Seither setzt das staatliche Gymnasium in Ahlhorn, das seit geraumer Zeit auch den Namen Dietrich Bonhoeffers trägt, das Oberschulangebot fort.

Kontakte weitergeben

Das bevorstehende Treffen am 27. Dezember soll daher einerseits durchaus bildungspolitisch Stellung beziehen, vor allem jedoch ganz im Zeichen des Wiedersehens und der Erinnerung stehen. Daher werden alle Verwandten, Freunde und Bekannten der ehemaligen Schülerinnen und Schüler gebeten, die Nachricht von der Veranstaltung weiterzugeben, damit wieder eine möglichst große Teilnehmerzahl das „Alte Posthaus“ aufsuchen kann. Für Speis und Trank sowie ein interessantes Beiprogramm, unter anderem mit dem DBG-Kultfilm „Das Ende“, ist gesorgt.

Zur Beantwortung von Fragen oder zur Entgegennahme von Anregungen und Adressen halten sich Wolfgang Bleyer (Oldenburg; wolfgang.bleyer@ewe.net), Max Hunger (Großenkneten; Max.Hunger@t-online.de) und Horst Strömer (Wildeshausen; horststroemer@t-online.de) bereit. Letzterer ist auch telefonisch unter 04431/5923 zu erreichen. Strömer regt an, in den unterschiedlichen Jahrgängen des DBG kommunikative Verbindungen zu initiieren und zu nutzen.

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