Wardenburg - Durch eine böswillige Fehlalarmierung ist am Mittwochabend ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst in den Einsatz geschickt worden. Wie Feuerwehrsprecher Jochen Brunßen am Donnerstag der NWZ mitteilte, hatte gegen 18.59 Uhr eine Anruferin sehr überzeugend von einem Gebäude im Vollbrand in der Diedrich-Dannemann-Straße berichtet. „Es sollten sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden“, so Brunßen.

Daraufhin seien unverzüglich die Feuerwehren Wardenburg, Achternmeer, Eversten und Osternburg alarmiert worden, zusätzlich fünf Fahrzeuge des Rettungsdienstes aus Oldenburg aufgrund der Menge der vermissten Personen. Insgesamt waren somit etwa 100 Einsatzkräfte im Einsatz.

Schnell konnte festgestellt werden, dass gar kein Brandereignis vorlag, wodurch die ausgerückten Fahrzeuge wieder von der Einsatzstelle abrücken konnten bzw. die Anfahrt abbrachen. Die Polizei nahm mittlerweile Ermittlungen auf, um die Anruferin ausfindig zu machen.

Aus diesem Anlass betont die Feuerwehr noch einmal unmissverständlich, dass der böswillige Missbrauch des Notrufs strafbar ist. Zusätzlich können die entstandenen Kosten für die eingesetzten Kräfte in Rechnung gestellt werden. Ebenfalls schlimm: „Bei solchen Alarmierungen werden Rettungskräfte sinnlos gebunden, wodurch es dann zu eventuellen tatsächlichen Einsätzen zu Verzögerungen kommen könnte“, so der Feuerwehrsprecher.