Wildeshausen - „Das war ein richtig entspannter Nachmittag im Grünen“, zog Jens Schachtschneider für den Rotary Club Wildeshausen ein erstes Fazit zur zweiten „Nahtour“ im Wildeshauser Arboretum. Nicht nur das Wetter spielte mit, die Besucher zeigten sich auch höchst interessiert. So ganz „nebenbei“ konnte ein vierstelliger Betrag für die Unterstützung der ukrainischen Kinder und Jugendlichen vor Ort gesammelt werden.
Vogelwanderung
Fast unbemerkt von den Naturliebhabern, die ab Sonntagmittag im Arboretum zur „Nahtour“ eintrafen, fand schon früh am Morgen die vogelkundliche Wanderung statt. Wolfgang Pohl vom Nabu Dötlingen-Wildeshausen: „24 Vogelarten konnten im Baumpark bestimmt werden und immerhin kam allein durch die Wanderung eine fast dreistellige Summe in die Spendenkasse.“
Offiziell startete die Nahtour 2022 um 14 Uhr mit einer kleinen Eröffnung durch Jens Schachtschneider und Vertretern der mitmachenden Verbände, die neben den Rotariern mit Präsident Torsten Helmbrecht und der Rotaractgruppe Wildeshauser Geest ihre Beteiligung zugesagt hatten. Zum Angebot gehörten neben einem buntem Reigen von Kurzvorträgen auch einzelne Aktionen und Führungen. Gut angenommen wurden die Stände des Nabu, der Insektenschutzakademie und des „Bienen-Azubis“ Christian Wolf, der über den Einstieg in die Imkerei berichtete. Schachtschneider: „Auf besonderes Interesse stieß die Minztee-Verkostung der Rotaractgruppe Wildeshauser Geest. Insbesondere die Ukrainische Minze traf den Geschmacksnerv vieler Gäste.“ So konnten zahlreiche Pflanzen verkauft werden, was zu einem Erlös von deutlich über 1000 Euro führte, mit dem ukrainische Kinder und Jugendliche unterstützt werden sollen. Diese Benefiz-Pflanze ist zudem ab sofort im Pflanzenhof Schachtschneider erhältlich.
Band spielte
Auch Musik fehlte an diesem Nachmittag nicht: Für einen stimmungsvollen Abschluss sorgte die Beat- & Brassband Wildeshausen, die ihren Auftritt als Generalprobe für das bevorstehende Gildefest nutzte.
Die zweite Ausgabe der „Nahtour“ in dem als Ausgleichfläche angelegten Areal am Südring sahen die Veranstalter als einen Erfolg für die Natur an, aber auch für die Hilfsaktion für Geflüchtete aus der Ukraine.
