Betrifft:
„Bürgermeister kanzelt Stellvertreterin ab“ (NWZ -Bericht vom 26. September):Die Landbevölkerung ist es gewohnt, Klartext zu reden. Der Bürgermeister Professor Doktor Shahidi nennt das Tacheles. Er will also jemandem seine Meinung sagen. Wenn er aber meint, dieses Forum nutzen zu müssen, um verdiente Persönlichkeiten herabzusetzen, kann ich nur den Kopf schütteln.Christa Plate hat sich in der Vergangenheit und auch jetzt in vielfältiger Weise für Wildeshausen und insbesondere für die Landbevölkerung ehrenamtlich eingesetzt. Sie mahnt zu Recht an, dass das Gemeinschaftstandbild durch den Heimatverein umgesetzt werden muss. Mit ihrem Antrag wollte sie gerade eine Brücke bauen zwischen der Landbevölkerung und der Stadt.
Sie schadet damit nicht dem Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin, sondern nimmt ihre Aufgabe ernst. Bei der Umsetzung dieses Ratsbeschlusses von Arbeitsüberlastung der Verwaltung zu sprechen, ist lächerlich. Wenn der Bürgermeister so kleine (CDU-)Arbeitsaufträge nicht mehr weitergeben kann, läuft im Stadthaus etwas schief.
Diese Art des Umgangs mit ehrenamtlich tätigen Ratsmitgliedern und der stellvertretenden Bürgermeisterin ist eines Bürgermeisters unwürdig. Auch er sollte lernen, Brücken zu bauen!
Gisela Ahlers27793 Düngstrup
