Aschenstedt - Es ist nach Starkregen ein immer wiederkehrendes Problem: Ein Teil der Straße „Zum Sande“ in Aschenstedt steht mehrere Zentimeter unter Wasser. Aus diesem Grund hatten sich Anwohnerinnen und Anwohner an Politik und Verwaltung gewandt. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion hat sich der Bauamtsleiter der Gemeinde Dötlingen, Uwe Kläner, jetzt mit den Anwohnern des Quartiers Nelkenweg/Zum Sande getroffen.
Anwohner Arne Klawonn berichtete von dem Problem: Nicht nur, dass die Straße unter Wasser steht. Da der Abwasserkanal neben Regen- vor allem Abwasser führt, gelangt dabei auch das leichte, oben schwimmende Toilettenpapier mit an die Oberfläche.
Uwe Kläner erklärte, dass sich wenige Meter weiter das Hauptpumpwerk von mehreren über die Gemeinde verteilten Pumpen befindet. Dies solle das Abwasser Richtung Wildeshausen befördern. Bei Starkregen komme an dieser Stelle neben dem normalen Abwasser auch das nicht versickernde Regenwasser der ganzen Gemeinde zusammen.
Obwohl die Pumpenmeister über ein Warnsystem schnell eingriffen und das Pumpensystem gezielt steuerten, käme manchmal zu viel Wasser zusammen, so dass es sich auf der Straße „Zum Sande“ an der tiefsten Stelle zurückstaue und durch die Gullydeckel nach oben drücke.
Der Vorschlag von CDU-Ratsfrau Beate Wilke, Siebe unter die Gullydeckel zu setzen, um zumindest die grobe Verschmutzung aufzufangen, soll ausprobiert werden. Geprüft werden soll auch, inwiefern das an der Stelle vorhandene Regenrückhaltebecken mit in das System eingebunden werden kann. Den Anwohnern sei aufgefallen, dass darin kaum einmal wirklich Wasser stehe. Am 12. Oktober wird es einen weiteren Termin am Pumpenhaus mit dem Pumpenmeister, der Verwaltung, dem Ingenieur Büro Frilling sowie Anwohnern geben.
