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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Ausschuss verfährt sich

11.02.2006

Es ist kaum zu übersehen: die Jecken sind los – und zwar nicht nur am Rhein, sondern auch im Nordwesten. In der vergangenen Woche trafen sich die Damen-Teams des Tennisclubs Altona zum Karnevals-Turnier. Das Spiel geriet zur Nebensache; Gesprächsthema Nummer eins war die Kostümierung. Die Frauen hatten sich wieder einiges einfallen lassen. Im Anschluss an das Turnier wurde natürlich richtig Fasching gefeiert.

Die Ausflugsfreude des Kreistags war sicherlich eines der brisantesten politischen Themen der vergangenen Tage. Geht es beim Streit um die Fahrt ins „Wunderland“ des niederländischen Investors Van-der-Most eher ernst zu, sollte die Bereisung des Kreis-Umweltausschusses am Dienstag Heimatfreunde nachdenklich stimmen. Der Pkw-Konvoi zog sich auseinander. „Einige von uns haben die Schapböge in Wildeshausen nicht mehr gefunden“, gab Ausschuss-Vorsitzender Heinz Brigant zu. Beim nächsten Mal soll ein Bus gechartert werden.

Bei der anschließenden Sitzung im gut geheizten Kreishaus war der Erste Kreisrat Rolf Eilers offenbar noch nicht ganz aufgetaut. Er reichte versehentlich eine Fraktionsliste herum, so dass sich CDU-Mitglieder bei der SPD eintrugen. Der Fauxpas wurde natürlich umgehend korrigiert.

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Kräftig feiern konnten einige Mitarbeiter des Kreishauses am vergangenen Sonntag. Bernd Lögering, Leiter des Amtes für Naturschutz und Landschaftspflege, war am 31. Januar 60 Jahre alt geworden und hatte in die Wildeshauser Gaststätte Wolters eingeladen. Anstelle von Geschenken hatte er Spenden an die Naturschutzstiftung sowie für die Bam-Hilfe erbeten.

Eine voll behangene Wäscheleine zeugt auch in der Wildeshauser Bertha-von-Suttner-Straße davon, dass es hier einen Grund zum Feiern gab. Markus Leeferink, Leiter der Jobcenter im Landkreis, und seine Frau Sandra freuen sich über die Geburt ihrer Tochter Johanna. 2540 Gramm schwer und 50 Zentimeter groß erblickte sie am 1. Februar im Wildeshauser Krankenhaus Johanneum das Licht der Welt – und stand gleich im Mittelpunkt. Die Familie ist mächtig stolz auf den „Wonneproppen“.

In der Berliner Vertretung der Niedersachsen steht am kommenden Mittwoch wieder das „Deftig Gröönkohl-Äten“ der Stadt Oldenburg an. Auch der Landkreis ist in der Hauptstadt wieder bestens vertreten: Neben Landrat Frank Eger haben sich auch der Hatter Bürgermeister Helmut Hinrichs, der Wardenburger Ratsvorsitzende Eckhard Heinje und die heimischen Bundestagsabgeordneten Holger Ortel (SPD) und Angelika Brunkhorst (FDP) angesagt.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, heißt es im Volksmund. Landrat Eger, vom Terminstress geplagt, kam am Donnerstagabend zu spät zur Präsentation des Wildeshauser Bürgermeisterkandidaten Dr. Kian Shahidi bei der Wildeshauser SPD-Mitgliederversammlung. „Du hast das Beste verpasst“, rief der amtierende Bürgermeister Franz Duin dem Landrat entgegen. Eger wehrte sich kräftig: „Es gibt Leute, die müssen auch mal arbeiten.“

Lob zollte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Axel Brammer nicht nur Shahidi für seinen Vortrag, sondern auch dessen Vater Dr. Ali-Cyrill Shahidi. Der frühere Chefarzt des Wildeshauser Krankenhauses Johanneum musste Silvester 1991 den Daumen des Druckers aus Hatten wieder annähen. Brammer hatte damals mit seiner linken Hand in die Kreissäge gefasst. „Ihr Vater hat gute Arbeit geleistet“, sagte Brammer. Daran muss sich der Sohn jetzt offenbar messen lassen.

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